2021 04 01bz1Frei nach dem Motto „Wehret den Anfängen“, geht die Gemeinde mit einem ungewöhnlichen Projekt erfolgreich gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) vor. Mit bislang 140, in Eigenregie gebauten Nistkästen, wurden Singvögel angelockt, die junge Raupen verspeisen, bevor sie zu allergieauslösenden Spinnern heranwachsen.

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2021 03 08az1Landwirt Ernst Lütje ist in der Kategorie Ackerbau für den mit 10.000 Euro dotierten CeresAward nominiert. Dieser wird in diesem Jahr zum siebten Mal vom Fachmagazin agrarheute vergeben. Landwirte aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland konnten sich in den vergangenen Monaten bewerben, aus den zehn Kategorie-Siegern wird anschließend der Landwirt des Jahres ermittelt.

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2020 10 12bz1Bei der Mostaktion auf der Wasbütteler Streuobstwiese wurden die brauchbaren Äpfel gründlich gewaschen, bevor sie in den Schredder kamen...Die Arbeitsteilung unter den Wasbüttelern war klar: die Berge an Äpfeln sortieren, waschen, schreddern, pressen, abfüllen – und vor Ort oder Zuhause genüsslich trinken. Zwei Tonnen Äpfel haben die Bäume auf der Streuobstwiese hergegeben. Neben Äpfeln gibt es hier auch Pflaumen, Birnen oder Mirabellen zu pflücken. „Die Ernte war dieses Jahr reichlich“, sagt Bernd Markert vom Nabu, der gemeinsam mit Helga Mannes zu der Apfel-Mostaktion im Schlesierring in Wasbüttel aufgerufen hatte. Zwei Tonnen galt es zu verarbeiten.

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2020 10 12az1Mehr als sonst: Isenbüttels Nabu freute sich über eine reiche Ernte an Äpfeln und Birnen beim Mosten auf der Streuobstwiese.Die Ernte fiel diesmal ungewöhnlich groß aus, das eigentlich übliche Fest dagegen fiel coronabedingt komplett aus. Dennoch freute sich Isenbüttels Nabu-Gruppe über emsige Helfer beim Mosten auf der Streuobstwiese am Wasbütteler Schlesierring.

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Die ersten Störche in 2020 wurden schon am 25. Februar auf dem Nest in den Wasbütteler Mühlenwiesen gesichtet. Es handelt sich um zwei Ringstörche, die aber wohl einige Tage später das Nest in Calberlah belegten.

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2020 02 04bz2Dass fast 20 Wasbütteler am Samstagmorgen schon früh auf den Beinen waren, war nicht zu überhören. Durch die geöffnete Tür der Werkstatt am Sportplatz drangen kräftige Hammerschläge und Sägegeräusche. Die Gemeinde hatte dazu aufgerufen, gemeinsam Vorsorge gegen den Eichenprozessionsspinner zu treffen, indem Nistkästen gebaut werden. Die sollen die natürlichen Fressfeinde der giftigen und lästigen Raupe, wie Blau- oder Kohlmeise, anlocken, erklärte Bürgermeister Hartmut Jonas dazu.

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2020 01 14az1Ein groß angelegter Arbeitseinsatz ging jetzt auf Wasbüttels Streuobstwiese über die Bühne. Die Isenbütteler Nabu-Gruppe um Bernd Markert hatte Helfer zusammengetrommelt, um den rund 200 Obstbäumen einen neuen Schnitt zu verpassen. „Alle schaffen wir heute sicher nicht. Wenn wir 50 Bäume schneiden, ist das eine Spitzenleistung“, sagte er.

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2019 08 15bz3Schon wieder ein trockener Sommer, und sicher nicht der letzte. Landwirte wie Ernst Lütje aus Wasbüttel stehen fast täglich vor der schwierigen Entscheidung: Teuer beregnen oder weiter auf Regen hoffen? Erst recht, wenn die Kontingente aus Brunnen und Elbe-Seiten-Kanal beschränkt sind. Deshalb testen er und seine Partner Jochen Gaus und Ulrich Behrens Alternative Anlagen.

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2019 08 07az1„Seit 1988 ohne Pestizide, Herbizide, Fungizide und sonstige Gifte! Unsere 280 Hochstammbäume dürfen einfach leben.“ Nur wenige Meter hinter dem Eingang zur Streuobstwiese des Nabu in Wasbüttel gibt es unmissverständlich den ersten Aufklärungsunterricht, was hier vor dem Auge des Betrachters liegt – Natur pur. Natur, die sich frei entfalten darf, wo Menschenhand minimalst hilft. „Das sind 2,6 Hektar“, sagt Bernd Markert, erster Vorsitzender. Stolz fügt er hinzu: „Das dürfte in Niedersachsen eine der größten Streuobstwiesen sein.“

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2019 06 21bz1Im Sommer Terrasse und heimischen Garten genießen, ist für Familie Schulz nicht mehr drin, seit die Eiche, die teilweise auf ihrem Grundstück an der Calberlaher Straße steht, vom Eichenprozessionsspinner befallen ist. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch. Alle Versuche, der Plage Herr zu werden, sind bislang fehlgeschlagen. Jetzt fordert die Familie, dass der Baum gefällt wird.

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