Mit der Kombination von komplexen Bewegungen Wege und Hindernisse effizient zu überwinden – das ist Parkour. Die sportliche Fortbewegungsart ist im Trend, gilt es doch, abseits der offiziellen Straßen und Wege eigene Pfade zu finden. Erfunden hat es Raymond Belle zusammen mit seinem Sohn David in den 80er Jahren in Frankreich. Doch auch auf dem Dorf kann man trainieren und die Kunst der Fortbewegung erlernen. „Das ist ja gerade das Tolle daran”, schwärmt Ihno Schrot. Der Student lernte den Sport 2008 kennen – und schon seit 2009 treffen sich Jugendliche in der Sporthalle in Wasbüttel, um Parkour zu trainieren.

100 Jahre MTV Wasbüttel – Heino Fründt und Manfred Babel haben sich in monatelanger akribischer Spurensuche im Dorf, in unzähligen Gesprächen mit Zeitzeugen und dem Studium alter Akten und Zeitungsberichte einen Überblick verschafft und die Ergebnisse niedergeschrieben. Eine Zusammenfassung kommt in die Festschrift.

Der MTV Wasbüttel lädt zum Sportlerball am Sonnabend, 8. September, und zum Sportlerfrühstück am Sonntag, 9. September, ein. Eintrittskarten für den Sportlerball kosten sechs Euro im Vorverkauf, acht Euro an der Abendkasse. Eintrittspreise für das Sportlerfrühstück:

Zwölf Euro im Vorverkauf und 14 Euro an der Tageskasse, Kombikarte für 16 Euro werden nur im Vorverkauf angeboten. Karten gibt's in der Geschäftsstelle, dienstags von 18 bis 19 Uhr, mittwochs von 10 Uhr bis 11 Uhr, oder im Clubhaus zu den Öffnungszeiten, montags bis freitags 19 bis 23 Uhr.

Aus der Allerzeitung vom 01.08.2012 / AZ Seite 15

Riesen-Erfolg für drei junge Tischtennisspieler aus dem Landkreis Gifhorn: Darina Herdlitschke aus Wasbüttel sowie Jan-Niklas Eckert und Nico Cotteril aus Meine sind in den Landesentscheid der Minimeisterschaften vorgedrungen. Und Darina brachte sogar den Vizetitel mit zurück nach Wasbüttel!

Gemütlich ist der derzeitige Lieblingsplatz von Peter Marwede nicht: Der Vorsitzende des MTV Wasbüttel verbringt seit beinahe zehn Monaten jede freie Minute auf der Sportheim-Baustelle am Gemeindezentrum.

Seit März wird dort überwiegend in Eigenleistung der Anbau erstellt. Der 64-Jährige hat seitdem sicher 300 Stunden dort verbracht. Gedrängt hat er sich nicht danach, die Baustelle zu seinem zweiten Wohnzimmer werden zu lassen: "Es ist zwangsläufig aus der Pflichterfüllung heraus so gekommen", berichtet Marwede davon, dass er gern eine Art Bauleiter verpflichtet hätte, sich aber niemand gefunden habe. "Am Ende muss der Chef ran, so ist es eben an mir hängengeblieben", sagt er schmunzelnd.

Das Richtfest im Juli war der vorläufige Höhepunkt dessen, mit dem sich Peter Marwede, der Vorsitzende des MTV Wasbüttel, seit Jahren beschäftigt: Ein eigenes Sportheim für den Verein. "2001 haben wir mit den Überlegungen begonnen, damals entstand auch ein erster Plan", sagt der 64-Jährige.

Roter Mantel mit Kapuze, weißer Kragen, weiße Bommel und weißer Rauschebart – ganz klar, das muss der Weihnachtsmann sein. Das erkannten auch die 80 Kinder auf dem Spielplatz am Eichenkamp sofort. Dorthin hatte der MTV Wasbüttel seinen Sportlernachwuchs zur Weihnachtsfeier eingeladen.

15 Mädchen, drei Betreuerinnen und eine Halle voller Möglichkeiten – das waren die Zutaten für die Mädchensportnacht in Wasbüttel. Fußball, Basketball und Tischtennis bietet der MTV Wasbüttel sonst hauptsächlich an. Damit erreicht er vor allem Jungen. „Wir möchten aber auch etwas für Mädchen bieten“, begründet Jugendwartin Christiane Heuer.

Mit Schlafsack und Luftmatratze ausgerüstet hatten 15 Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren am Samstagabend die Sporthalle in Wasbüttel in Beschlag genommen. "Die kommen in erster Linie um hier zu schlafen", sagte Spartenleiterin Christiane Heuer.

Die Mädchensportnacht hat beim MTV Wasbüttel mittlerweile Tradition. "Uns war irgendwann aufgefallen, das wir mit Tischtennis, Fußball und Basketball viele Sportarten für Jungs im Programm haben und wollten mehr Augenmerk auf die Mädchen legen", sagte Heuer.

So stehen bei der Sportnacht für Mädchen Trampolinspringen, Geräteturnen und beliebte Ballspiele auf dem Programm. "Wenn sie sich müde getobt haben, müssen die Matten und Geräte zur Einrichtung ihrer Schlafpaläste herhalten", erzählte Heuer, die von den vorhergehenden, immer im Herbst stattfindenden Mädchen-Sportnächten weiß, dass der Gestaltung des Nachtlagers viel Bedeutung beigemessen wird.

Mehr oder weniger ausgeruht stand auch am Sonntagmorgen nach einem kräftigen Frühstück erneut Sport und Spiel in der Halle auf dem Programm.

Gifhorner Rundschau, Wolfsburg, 17. November 2008, Gifhorn Lokales, Seite G04, Foto: Wimmer
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