2019 04 11bz1Unter dem Motto "Erzähl mal, wie es früher war" startete am Dienstag in der Alten Schule ein neues Format, das auf gesellige Weise neuen Stoff für die Dorfchronik liefern soll, die im Jahre 2022 zur 1000-Jahr-Feier der Gemeinde erscheinen soll.

 

Bei der Auftaktveranstaltung ging es um die einstige Dampfmolkerei an der Hauptstraße, über die der Arbeitskreis, der sich der Chronik widmet, bisher nicht so viel weiß, wie er es sich erhofft hatte. "Um mehr darüber zu erfahren, haben wir den heutigen Hausbesitzer Andreas Fricke und mit Waltraut Templin jemanden eingeladen, der dort gearbeitet hat", berichtete Dorfchronik-Koordinator Klaus-Dieter Brandt. "Denn leider gibt es über das Gebäude kaum noch Unterlagen." Zudem hoffte Brandt auf neue Fotos und Dokumente, die wie die Erkenntnisse aus dem Plausch in der Schulstube in die Chronik einfließen sollen. Die Liste der Fragen, die Brandt zur Molkerei zusammengetragen hatte, war lang. Wann entstand das Gebäude? Ab wann und wie lange war die Molkerei in Betrieb?

Manches, wie der Zeitpunkt des Grunderwerbs, wurde anhand von Grundbuch-Unterlagen, die Fred Weidemann vom Realverband mitgebracht hatte, schnell geklärt. Andere Fragen blieben unbeantwortet. Nach demselben Muster soll es künftig an jedem zweiten Dienstag im Monat in der Alten Schule einen Erzählnachmittag zu einem vorher festgelegten Thema aus der Dorfgeschichte geben.

Brandt hofft dabei auf Fotos und Dokumente für die Chronik. Die Originale müssen nicht aus der Hand gegeben werden, sondern werden an Ort und Stelle fürs Archiv eingescannt.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg - 11. April 2019 - Seite 19, Foto: Daniela Burucker