2019 01 18az1Das vielleicht größte Jahr seiner Geschichte erwartet Wasbüttel 2022. Dann feiert das Dorf 1000-jähriges Bestehen. Gedacht ist mindestens an ein verlängertes Festwochenende, womöglich sogar eine Jubiläumswoche! Die Planung hat begonnen.

Ein bunt gemischter Helferkreis traf sich am Mittwochabend in der Alten Schule. „Es ist schön, dass wieder so viele hier sind“, sagte Bürgermeister Hartmut Jonas. Er moderierte das inzwischen dritte Treffen. Man habe einige Vorschläge gesammelt, „in Stein gemeißelt ist aber noch nichts“, versicherte er. Man wolle zwei Teams bilden. Das eine erstellt eine Chronik, das andere übernimmt die Organisation der Festtage.

 

Beide Teams bauen auf Unterstützung. Die Chronisten hoffen, dass alle Vereine das Buch bereichern. Und die Organisatoren setzen darauf, dass sich Vereine, Schule und Kita einbringen. Noch sind ein paar Jahre Zeit. Angepeilt wird Ende August 2022 für die Feiern. Die genaue Zeitspanne entscheidet sich, sobald der Programmumfang bekannt ist. Und: „Mit den Altstadtfesten in Gifhorn und Fallersleben wollen wir nicht konkurrieren“, erklärte Jonas.

Der MTV denkt laut Mike Laudien über ein Jedermann-Turnier nach, die Landwirte planen laut Paul Lütje eine Landmaschinen-Ausstellung. Vorstellbar sei auch ein Zeltlager aller Jugendgruppen aus dem Dorf, nannte Eckardt Siebenthaler eine weitere Idee. Die gedruckte Chronik findet online eine Fortsetzung: „Über QR-Codes können wir spezielle Themen mit der Wasbütteler Homepage verlinken“, sagte Manfred Altenkirch.

Wesentlich für den Erfolg des Jubiläums sei die Öffentlichkeitsarbeit, betonte Laudien. „Es wirken rund 100 Leute mit, die vielleicht 300 mitziehen. Aber was ist mit den übrigen 1600 Wasbüttelern?“, verdeutlichte er. Auch ein Jubiläums-Logo sollte man zwecks Wiedererkennungswert entwickeln.

Aus der Allerzeitung vom 18.01.2019, Foto: Ron Niebuhr