2018 09 08az11000 Jahre Wasbüttel – das muss gefeiert werden, darüber sind sich die Wasbütteler einig. Aber in welcher Form und mit welchen Inhalten, das bleibt noch zu klären. Noch ist Zeit, der runde Geburtstag steht erst im Jahr 2022 an. Am Donnerstagabend trafen sich etwa 30 Dorfbewohner, um erste Ideen zu sammeln.

 

„Wir müssen nicht nachmachen, was andere schon haben“, stellte Bürgermeister Hartmut Jonas fest. Das dürfte mit einer Idee von Manfred Altenkirch gelingen: QR-Codes an verschiedenen Stellen im Dorf, die vom Smartphone oder Tablett eingescannt zu weitergehenden Informationen im Internet führen. „Ich bin schon auf 40 Orte gekommen, wo ein QR-Code hängen könnte“, so Altenkirch, der als ein Beispiel das Kutschenmuseum nannte. „Da könnte ein kurzer Text stehen, und wer mehr wissen will, klickt sich weiter.“ Vorteil dieser Technik: „Man kann Filme und beliebig viele Fotos einbinden.“ „Und es ist was für junge Leute, die mit einer Chronik vielleicht nicht so viel anfangen können“, ergänzte Jonas.

Eine andere Idee brachte Marlena Stumpf-Hotop ins Gespräch: „Vielleicht ist die Theatergruppe bereit, verschiedene historische Ereignisse in kleine Spielszenen umzusetzen – natürlich entsprechend kostümiert.“ Ein Beispiel könnte ein Gespräch mit dem Notar zur Übergabe eines Hofes sein, ein anderes die Ver- und Einkaufsreisen nach Braunschweig, als das noch Ausland war.

Eine Chronik ist geplant, dafür sollen Fotos gesammelt werden, „alte und neue“, so Jonas, der sich wünscht, dass sich die Vereine und Verbände aktiv einbringen – einige Zusagen liegen ihm auch schon vor. Ob eine Woche lang oder nur ein Wochenende, über das ganze Jahr verteilt oder an einem Abend Veranstaltungen stattfinden, muss noch geklärt werden. Bis zum nächsten Treffen in ein paar Monaten können sich die Wasbütteler nun schon mal Gedanken machen, beispielsweise auch darüber, ob und in welchen Arbeitskreisen sie aktiv mitwirken wollen.

Aus der Allerzeitung vom 08.09.2018, Foto: Christina Rudert