2022 04 02bz1Sie werden nicht müde, Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine zu setzen. Als bisheriger Höhepunkt ihrer Aktivitäten im Rahmen der bundesweiten Aktion „Singen für den Frieden“ haben alle Grundschüler der Grundschule Wasbüttel in der Schulstraße vor beinahe 100 Zuschauern ein kleines Friedensfest mit Musik und Tanz auf den Asphalt gezaubert. Die Polizei hatte die Schulstraße gesperrt, damit die 61 Schülerinnen und Schüler unterstützt von einer vierköpfigen Lehrer-Eltern-Band ihre musikalische Botschaft sicher zum Besten geben konnten.

„Wir werden mehr und wir werden lauter“, stellte Initiatorin Silke Zieske fest. Die Musiklehrerin gab mit ihrer Gitarre den Takt vor, als die Mädchen und Jungen – begleitet von ihr – den Lehrerinnen Frauke Alberti (Saxofon), Sandra Eigner (Cajon) sowie dem engagierten Vater Elmar Diener (Keyboard) das hebräische Friedenslied „Hevenu schalom alejchem“ in gleich 13 Sprachen anstimmten. Bevor die Kinder den Refrain „Wir wollen Frieden für alle“ nacheinander in Englisch, Spanisch, Italienisch, Arabisch, Ukrainisch und weiteren Sprachen präsentierten, brachten sie ihre Botschaft in Gebärdensprache zum Ausdruck.

„Wir haben vor drei Wochen ganz leise angefangen und jeden Donnerstag den Text in weiteren Sprachen gesungen“, berichtete Zieske. Nach dem berühmten Friedenslied präsentierten die Schüler bunte Länderflaggen schwingend einen selbst entwickelten Friedenstanz. Außerdem formulierten die Kinder der 3. und 4. Klassen, was Frieden für sie bedeutet.

Aus der Gifhorner Rundschau vom 02.04.2022, Foto: Daniela Burucker