2020 12 15bz1„Jetzt geht’s los. Achtung! Und jetzt...“, ruft Musiklehrerin Silke Zieske den Wasbütteler Schülerinnen und Schülern zu. Die Klasse 4 ist dran mit dem Intro. „Das ist ein schwieriger Rhythmus“, erklärt Zieske, und zählt, „eins, zwei, drei vier, fünf patsch, klatsch.“ Die Kinder wissen, was gemeint ist. Das Intro sitzt.

 

So macht Schule Spaß: Aus dem Lautsprecher erklingt „Jerusalema“, der aktuelle Hit des Südafrikaners Master KG. Seit Wochen tanzen dazu Millionen Menschen weltweit, mal in der Schule, mal in der Innenstadt, mal im Supermarkt oder in der Natur. Die Jerusalema- Dance-Challenge begeistert die Menschen, kaum jemand kann dem eingängigen Rhythmus widerstehen. Auch das Personal des Gifhorner Helios-Klinikums beteiligte sich. Sie lieferten einen tollen Videoclip ab, der unter anderem bei Youtube zu sehen ist . Da wird an der Einfahrt zur Notaufnahme, auf den Fluren der einzelnen Stationen und vor dem Haupteingang getanzt. Die Botschaft ist klar: „Wir halten durch, wir sind gut drauf, wir bleiben optimistisch“.

Dass „Jerusalema“ ein absolutes Gute-Laune-Lied ist, zeigte sich auch in Wasbüttel. Die Kinder der vier Klassen haben Spaß, machen gerne mit und sind sich einig: Das ist allemal schöner als im Klassenraum zu sitzen.

2020 12 15bz2Damit auch ein Videoclip aus Wasbüttel im Internet zu sehen ist, nimmt Henning Zieske die Auftritte mit dem Smartphone auf. Zumindest auf der Startseite der Schule soll der Clip zu sehen sein.

Und bei so viel gute Laune lassen es sich auch die Lehrerinnen und Ganztags-Betreuerinnen nicht nehmen mitzumachen. Sie tanzen ebenfalls, vorneweg Musiklehrerin Silke Zieske. Auch Schulleiterin Claudia Jünemann ist dabei. „Das ist eine gelungene Abwechslung in diesem zurzeit sehr schwierigen Schulalltag“, sagt sie. „Das können wir für unsere Motivation gut gebrauchen.“

Aber damit nicht genug: Nach der Jerusalema-Dance-Challenge folgte noch die Generalprobe für den am Mittwoch geplanten Flashmob zum Weihnachtslied „Große Freude in allen Herzen“. Das Besondere daran: Die Kinder führen es in Gebärdensprache aus. Am Montag war sogar eine Drohne dabei, um Aufnahmen aus der Luft zu machen. Lille Alberti sorgte dafür – und auch dieser Clip soll auf der Internetseite bald zu sehen sein.

Aus der Gifhorner Rundschau vom 15.12.2020, Fotos: Dirk Kühn