2017 08 19az1850 Euro sind erforderlich, um das Waisenhaus in Lalibela in Äthiopien mit mehreren Decken und Kissen, zwei Schränken, einem elektrischen Herd und Geschirr auszustatten. Für eine Einzelperson ist das viel Geld. Aber für viele Spender von kleinen Beträgen ist das machbar. Deshalb hat die Wasbüttelerin Ines Buchholz auf der Crowdfunding-Plattform „Gemeinsam für Gemeinwohl“ einen Aufruf gestartet.

2017 07 20az1Lothar Lau war langjähriger Kreisvorsitzender der CDU. „Er war eine herausragende Persönlichkeit, ein richtiger Freund, auf den man sich verlassen konnte“, würdigte sein politischer Weggefährte Helmut Kuhlmann den Wasbütteler. Lau, Jahrgang 1942, war politisch sehr aktiv. Von 2001 bis November vergangenen Jahres war er Bürgermeister der Gemeinde Wasbüttel, er war Mitglied im Gemeinde- und Samtgemeinderat sowie seit 1986 im Gifhorner Kreistag. Im Dezember wurde er zum Ehrenbürgermeister von Wasbüttel ernannt. Außerdem war Lau sieben Jahre Kreisvorsitzender der CDU sowie stellvertretender Fraktionsvorsitzender und saß im Großraumverband Braunschweig. Beruflich machte sich der Träger des Bundesverdienstkreuzes als Leiter der Grundschule in Calberlah ein Namen.

2017 07 19bz1Lothar Lau ist tot. Der CDU-Politiker, erst im November nach 15 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde verabschiedet, starb am vergangenen Donnerstag, einen Monat vor seinem bevorstehenden 75. Geburtstag im August. Durch seine Tätigkeit als Leiter der Grundschule Calberlah war Lau für die Familien vieler Schülergenerationen ein vertrautes Gesicht. Das Thema Schule lag ihm folglich auch politisch stets am Herzen.

2017 06 01bz1Diese Frage von Stefan Sievers aus Wasbüttel ist eigentlich obligatorisch, wenn man ihn besucht: "Möchten Sie vielleicht einen Kaffee?" Was sonst? Dann schmeißt er seine knallrote Gastromaschine in der Küche an. Wie man das schwarze Getränk schmackhaft herstellt, das hat sich der Elektrotechnik-Ingenieur aus Büchern und dem Internet selbst beigebracht. Sein Wissen wendet er gern auch ab und zu in der Alten Schule an und präsentiert dem Publikum dann den schmackhaftesten Kaffee, den es jemals zu Munde geführt hat.

2017 05 19az1Ihr erster Gedanke war: „Jetzt wird sie verrückt.“ Als Christine Reckewell ihrer Freundin Ines Buchholz kurz nach ihrer Backpacker-Tour durch Nepal (AZ berichtete) vorschlug, dieses Jahr durch Äthiopien zu touren, war die Wasbüttelerin skeptisch. Dann fing sie Feuer, und jetzt, nach der Rückkehr, denken die beiden Frauen über eine weitere Tour dort nach.

Am 30.4. wurde das Wasbütteler Nachttopf-Museum der Familie Hesse im NDR vorgestellt:

Waschgarnitur im Streublümchendekor

Lieb & Teuer

2017 05 02 ndr

Von der Porzellan-Manufaktur Meissen gefertigt, umfasst die Waschgarnitur eine Seifenschale, eine Wasserkanne, ein Schmutzwassereimer und einen Nachttopf. Wert: etwa 1.000 Euro.

Hier ist der kurze Film zu sehen:

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/lieb_und_teuer/Waschgarnitur-im-Streubluemchendekor,liebundteuer4664.html

 

2017 04 29az1Einst hatte sie ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder in Wasbüttel, heutzutage kann Gerda Ernst, geborene Schmidt, selbst eine Menge erzählen. Die Seniorin aus Allenbüttel, die nun in der DRK-Seniorenwohnanlage WiR in Fallersleben lebt, feiert am morgigen Sonntag ihren 100. Geburtstag!

2017 04 28bz1Aus Sicht eines sportlichen Laien zählt Fallschirmspringer Andreas Heller eher zu den wagemutigen Zeitgenossen. Der Wasbütteler sprang vor zweieinhalb Jahren in den USA mit 213 Deutschen aus 5800 Metern ab. Bis heute wurde dieser Nationenweltrekord einer Freifallformation nicht geknackt. Über dieses Erlebnis sowie Reiz und Tücken seines Sports spricht der 59-Jährige heute bei einem Vortrag in Wasbüttel.

2017 04 19bz1Seine 500 Nachttöpfe, Toilettenstühle und Bettpfannen zeigt das Ehepaar Hesse bei der Sendung "Lieb und Teuer" bald im Fernsehen. In einer Pressemitteilung berichtet der Norddeutsche Rundfunk (NDR) über den Besuch des Fernsehteams um Moderatorin Janin Ullmann im Nachttopfmuseum in Wasbüttel. Auch Porzellanexpertin Christiane Blumenthal sei vor Ort gewesen, um mit Elisabeth und Peter Hesse über ihre Ausstellungsstücke zu sprechen. "Wir wurden sehr freundlich empfangen, es gab eine Suppe und eine wirklich lustige, beeindruckend umfangreiche Sammlung mit allem Möglichen rund um den Nachttopf", wird die Fernseh-Moderatorin Janin Ullmann zitiert.

2017 04 10bz1Ginge es nach der neunjährigen Julia aus Wasbüttel im Kreis Gifhorn, könnte schon morgen und nicht erst am Wochenende Ostern sein. Alles was man so braucht, um das Zuhause für dieses Fest schick herzurichten, hat die Drittklässlerin bei der großen Osteraktion für Kinder in ihrem Ort gebastelt, bemalt und gebacken.

2017 03 29az12017 03 29az2

Bei 140 Kilogramm hat Ute Schrot (57) die Reißleine gezogen. Mal wieder. Es war nicht der erste Anlauf, abzunehmen, aber bisher der erfolgreichste: Im Januar 2014 hat sie begonnen, Kohlenhydrate zu reduzieren, und hatte nach zwei Jahren 50 Kilogramm runter.

Zurzeit stockt es ein bisschen, aber die 57-Jährige bleibt am Ball: „Auf 79 Kilo möchte ich gerne.“ Und ihr ist klar: „Low Carb werde ich beibehalten bis an mein Lebensende.“ Um das Gewicht zu halten, aber auch, weil diese Methode ihren Essgewohnheiten entspricht.

2017 03 03bz1Die Filme, die Frido Krauel aus Wasbüttel dreht, sorgen immer wieder für Aufsehen. Kein Wunder: Seine Art zu tauchen - ganz ohne Pressluftflaschen, nur Luft anhalten - ermöglicht ihm, den Lebewesen unter Wasser ganz nah zu kommen. Denn kein Geblubber verschreckt sie. Manchmal sogar gefährlich nah. Zwei neue Filme zeigt der regionale Fernsehsender TV 38 (über Kabel) in wenigen Tagen.

2016 12 02bz1Welche Sorte ihr am liebsten ist, kann Isabelle Sievers aus Wasbüttel gar nicht sagen. "Ich mag alle gern!" Und weil sich die 15-Jährige nicht entscheiden kann, hat sie kürzlich gleich neun verschiedene Rezepte für die Besucher der Alten Schule verbacken - Mini-Florentiner, Schoko-Pfefferminz-Cookies, Bärentatzen, Nikolausplätzchen und viele mehr. Insgesamt waren es mehr als 500 Kekse. Einfach mal so! Oder deshalb: "Ich mag, dass sich andere darüber freuen."

2016 11 29bz1Jahrzehntelang war der Familie Kusch in Wasbüttel unbekannt, was Urgroßmutter Anna Westedt vor 109 Jahren in ihre Kladde geschrieben hat - in Sütterlin. Vor wenigen Jahren aber besuchte Katrin Kusch einen Sütterlin-Kurs des Vereins Dorfleben - und begann zu übertragen. Nun ist klar: Es handelt sich um Aufzeichnungen, die Westedt als Hebamme im Kreis Gifhorn gemacht hat. Die Einblicke in ihre Arbeitswelt lässt heutige Hebammen staunen - und gruseln. Es sind Berichte über den Kampf um Leben und Tod.

2016 10 07az3Das ist nicht nur ein Familienschatz, das ist Kulturgut: Anna Westedt hat 1907 während ihrer Ausbildung im Hebammen-Lehrinstitut Braunschweig 15 Geburten minutiös in einer Kladde dokumentiert. Ihre Urenkelin, die Wasbüttelerin Kathrin Kusch, hat die gut 100 Seiten aus der Sütterlin-Schrift in die heutige Schrift übertragen und mehrfach daraus gelesen, zuletzt vor 100 Hebammen beim „1. Symposium zur traditionellen Hebammen-Kunst“ in Aachen.

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Dass das keine rein touristische Reise würde, war der Wasbüttelerin Ines Buchholz vorher klar. Knapp drei Wochen reiste sie als Rucksacktouristin durch Nepal. Eine Station war das Waisenhaus „Happy Children Home“ in Panauti. Hin fuhr sie mit Spenden und Geschenken, zurück kam sie mit einem Patenkind. Nun will sie weitere Hilfe organisieren.

2016 06 22bz1Wilfried Reihl, Geschäftsführer des Jobcenters Gifhorn, verabschiedet sich zum Ende des Monats in den Ruhestand. Das teilt die Arbeitsagentur mit.

Reihl übernahm mit der Gründung der damaligen Arbeitsgemeinschaft "Arge" im Jahr 2005 mit Einführung des SGB II die Geschäfte des heutigen Jobcenters Gifhorn. Insgesamt war der aus Wasbüttel kommende Reihl fast 40 Jahre in der Arbeitsverwaltung tätig. Er begann seine Karriere bei der Bundesagentur für Arbeit mit einer Ausbildung und war vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Jobcenters, Geschäftsstellenleiter der Arbeitsagentur Gifhorn.

"Im Zuge der Hartz-Reformen wurde im Jahr 2005 die Arbeitslosenhilfe mit der Sozialhilfe in der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft zum Arbeitslosengeld II zusammengeführt. Dieser Prozess war vor allem am Anfang geprägt von langen Nächten und vielen Detailfragen", erinnert sich Reihl.

Sein Nachfolger ist Andreas Standop, der zuletzt Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Celle war.

Aus der Braunschweiger Zeitung, Gifhorn - 22. Juni 2016 - Gifhorner Lokales - Seite 22, Foto: Agentur für Arbeit