Frido Krauel, der Wasbütteler Taucher ohne Pressluftflaschen, nimmt die Freunde von Unterwasserfilmen wieder mit auf eine Reise in die Welt der Fische. Der Fernsehsender TV 38 zeigt seine Aufnahmen.

 Nach drei Wochen Aufenthalt auf den Malediven im Spätherbst des vergangenen Jahres präsentiert der Wasbütteler einen neuen interessanten Unterwasserfilm, der an den Riffen von Madoogali im Ari Atoll entstanden ist. "Auch dieses Mal sind mir wieder super Aufnahmen von Weißspitzenriffhaien, Adlerrochen, Weißkehldoktorfischen, Schwarzspitzenriffhaien, Schildkröten und Papageifischen gelungen", berichtet Krauel.

Es war nicht der Stern zu Betlehem, sondern das Siebengestirn, das der Wasbütteler Hartmut Bornemann vor ein paar Tagen am Nachthimmel fotografierte. Dieser Sternenhaufen fasziniert die Menschen seit frühester Zeit. Bornemann ist Hobby-Astronom, aber schon nah dran am professionellen Einsatz seines Teleskops mit 1100 Millimeter Brennweite - "ein edles Teil". Denn die Digitalkamera mit 16 Bit Farbtiefe kommt sonst nur für wissenschaftlich Zwecke zum Einsatz.

Silke Zieskes liebstes Weihnachtslied ist mit Kindheitserinnerungen verbunden

Wenn Silke Zieske aus Wasbüttel ihr liebstes Weihnachtslied singt, dann hat das mit vielen Erinnerungen zu tun: "O Danneboom", die ostfriesische Variante.

"Das erinnert mich so sehr an meine Kindheit", sagt Zieske. Denn das Volkslied habe ihre Familie immer zu Weihnachten bei ihrer Großmutter gesungen - natürlich auf Platt. Die 51-Jährige stammt aus Ostfriesland, genauer gesagt aus Filsum. "Ja, wir haben viel gesungen mit den Eltern, Oma und Opa." So etwas prägt. Heute ist das Singen ein Teil ihres Berufs geworden: Als Klassenlehrerin einer Chorklasse der Grundschule Wasbüttel formt sie mehrmals wöchentlich die Stimmen der Jungen und Mädchen.

Schüleraustauschprogramme sind beliebt. Aber nicht viele zieht es dabei bis fast an den nördlichen Polarkreis - Ihno Schrot aus Wasbüttel ist eine Ausnahme.
Minus 38 Grad Celsius. Auch das kommt in Finnland mal vor. Als der 17-Jährige seine zehn Monate in der Stadt Rauma an der Südwestküste des Landes verbrachte, gab es einen besonders harten Winter. "Das ist einfach eine Frage der Kleidung", meint der Wasbütteler. Nur vor Erfrierungen der Wangen müsse man sich in Acht nehmen. Beim Wandern lasse es sich aushalten. Aber Eisangeln bei dieser Temperatur - da hätten selbst die Finnen kapituliert. Keiner wollte festfrieren.

„An die kalten Füße beim Aufstehen muss ich mich noch gewöhnen“, sagt Arne Gliemann fröstelnd. Gerade mal 11 Grad waren es, als er gestern um kurz vor 6 Uhr aus seiner Koje kroch. Der 19-jährige Wasbütteler absolviert zurzeit ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege – und zwar auf dem einstigen Feuerschiff Elbe 1, das als Museumsschiff im Hafen von Cuxhaven liegt.

Das hat was von literarischer Romantik, aber auch von technischer Nostalgie. Arne Gliemann aus Wasbüttel bringt in seinem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) das ehemalige Feuerschiff "Elbe 1 - Bürgermeister O'swald II" in Cuxhaven auf Vordermann.Rost klopfen und streichen. Das ist seit September die Hauptbeschäftigung des 19-Jährigen. Das legendäre Museumsschiff, das einst in der Nordsee vor der Elbmündung fest vor Anker lag, um anderen Schiffen wie ein Leuchtturm das Fahrwasser nach Hamburg zu zeigen, muss instandgehalten werden. Heute liegt es die meiste Zeit am Bollwerk "Alte Liebe" und kann von Besuchern bestaunt werden.

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland war nicht nur die halbe Nation im Freudentaumel. Auch zwischen Frauke Kollay und Uwe Lampa funkte es gewaltig. Jetzt gaben sich die beiden Wasbütteler im Standesamt Isenbüttel das Jawort. Mit dabei waren zahlreiche Kolleginnen der Braut, die einen Hindernisparcours mit Tor zum Glück errichtet hatten, den das Paar durchlaufen musste. Danach nahmen die Frischvermählten für besondere Hochzeitsfotos auf einem Harley-Davidson-Motorrad Platz.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 5. Oktober 2011, Gifhorn Lokales, Seite G08, Foto: Wimmer

Um ein altes Versprechen einzulösen, schlüpfte die Doppelspitze der Kinderfeuerwehr Wasbüttel nicht nur ins lilafarbene Festgewand.
Diana Kaiser (links) und Janine Wernitz. standen nach der Eheschließung eines Feuerwehrkameradenvor dem Isenbütteler Rathaus Spalier, um als "späte Blumenmädchen" gut gelaunt aus eigenhändig gebastelten herzigen Papierkörbchen für das Brautpaar Rosenblätter regnen zu lassen.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 1. Oktober 2011, Gifhorn Lokales, Seite G06, Foto: Daniela Wimmer

Als Kristina Busse und Tom Drawe aus Wasbüttel sich vor fünf Jahren auf der Hochzeit einer Verwandten kennen lernten, machte es bei beiden sofort Klick. Ein Jahr nach der Geburt des gemeinsamen Sohnes gab sich das Paar im Isenbütteler Standesamt das Jawort.

Vorangegangen war ein romantischer Heiratsantrag, versteckt in einer Flaschenpost am Strand der Kanaren-Insel Lanzarote.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 6. September 2011, Gifhorn Lokales, Seite G06, Foto: Wimmer

Lange ist es her. Mehr als 38 Jahre. Das obere Foto zeigt die jüngst in Wasbüttel verabschiedete Kindergartenleiterin Regina Halfpap als Praktikantin in Calberlah. Zum Abschied bekam sie jetzt eine Finger-Abdruck-Fahne von Eltern und Kindern geschenkt.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 14. Juli 2011, Gifhorn Lokales, Seite G03, Fotos: Halfpap

Schon während ihrer gemeinsamen Zeit bei der Jugendfeuerwehr wurde aus Tanit Kelp und Bastian Lohse aus Wasbüttel ein Paar. Um auf Nummer sicher zu gehen, ließen sie das verflixte 7.Jahr verstreichen, bevor sie sich im Isenbütteler Standesamt das Jawort gaben.  Die kirchliche Trauung fand am selben Tag statt. Die Flitterwochen hat das junge Paar auf unbestimmte Zeit verschoben.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 16. Juni 2011, Gifhorn Lokales, Seite G08, dw/Foto Wimmer

Das war ein Spiel! Madrids Fußballmannschaft Real schoss das Schlusslicht der spanischen Liga Almeria mit 8:1 Toren ab. Der Portugiese Cristiano Ronaldo machte zwei davon und wird zum besten Torschützenkönig der iberischen Halbinsel seit 60 Jahren gekürt. Und der Wasbüttel Ulrich Halfpap (auf dem Foto in der Mitte) war mit Bruder Uwe dabei. Die Karten dafür hatten sie bei einem Gewinnspiel gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 25. Mai 2011, Gifhorn Lokales, Seite G05, Foto: Halfpap
 

Als die Getreidepreise zu Beginn der 90er Jahre in den Keller gingen, setzte der Wasbütteler Traditionshof Lütje erstmals wieder auf den Kartoffelanbau – gemeinsam mit Jochen Gaus aus Ohnhorst wurde eine Betriebsgemeinschaft gegründet. Das Konzept ging auf und wurde jetzt mit dem Landwirtschaftspreis der Deutschen Kreditbank ausgezeichnet.

Nicht enden wollende Aufbruchsstimmung, Heimweh oder schnell Gewohnheit? Veronika Kravchenko aus Russland berichtet, wie es ist, Freunde und Elternhaus hinter sich zu lassen, um tausende Kilometer entfernt ein Auslandsschuljahr zu verbringen.
"Es ist hier viel kälter als am Schwarzen Meer", hat die 15-Jährige die Frage nach dem größten Unterschied zwischen Deutschland und ihrem Zuhause, der Schwarzmeerstadt Krasnodar, schnell beantwortet. Kälte und Schnee scheinen gewöhnungsbedürftiger als der Wechsel von der Millionenstadt ins beschauliche Wasbüttel.