Die Deutschen sind wie Kokosnüsse, hatte man Elizabeth Lloyd in den USA erzählt: schwer zu knacken. Seit vier Monaten lebt die 17-jährige Amerikanerin als Austauschschülerin im parlamentarischen Partnerschaftsprogramm bei Familie Schrot in Wasbüttel und hat festgestellt: „Meine Vorstellungen waren alle falsch.“

„Still und heimlich wurden dem Biber an der Aller nahe des Maikampsees die Bäume weggesägt“, schimpft Ulrich Halfpap, Für den Wasbütteler ist die Aktion „Naturfrevel“. Der Aller-Ohre-Verband weist die Kritik zurück. Die Bäume seien aus Sicherheitsgrünen gefällt worden. Das Wohnrevier des Nagers sei nicht betroffen.

Auge in Auge mit dem Hammer-Hai, unter der Schwanzflosse vom 18 Meter langen Wal-Hai hindurch: Der Wasbütteler Frido Krauel (74) ist mit seiner Unterwasserkamera immer dicht dran. Demnächst gibt es wieder zwei neue Filme von ihm bei TV 38 zu sehen. Quasi Jubiläums-Filme, denn Krauel taucht mittlerweile seit 50 Jahren mit der Kamera ab.

Frido Krauel aus Wasbüttel, bekannt als Taucher ohne Pressluftflasche, zeigt nach drei Wochen Aufenthalt auf den Malediven einen neuen Unterwasserfilm auf TV 38: "Jäger und Gejagte - an den Riffen von Ellaidhoo im Ari-Atoll". Große Schwärme blau-gelber Füsiliere, die über tausend Exemplare umfassen, werden von jagenden Weißspitzenriffhaien und Dickkopfmakrelen gejagt. Schildkröten, Fledermausfische und Schwärme von Papagei-, Sträflingsdoktor- und Wimpelfischen hat Krauel im Spätherbst 2013 gefilmt. Natürlich fehlen auch nicht die wunderschönen Kaiser- und die Clownfische in ihren farbenfrohen Prachtanemonen.

In der Fahrradregion Südheide Gifhorn wird das Radfahren eine immer aufrüttelndere Angelegenheit. Das beklagen Radler, die mit ihren Drahteseln täglich auf den Wegen unterwegs sind. Der ADFC sieht ebenfalls Verbesserungsbedarf, hat allerdings auch Verständnis für die finanziellen Nöte der Straßeneigentümer.

Es ging nur um wenige Sekunden, doch der Weg zum Ziel war alles entscheidend: Mit 213 erfahrenen Fallschirmspringern holte sich Andreas Heller aus Wasbüttel den diesjährigen Nationenweltrekord in der Kategorie "größte Freifallformation" in Arizona (USA).

Damit haben die Deutschen am vergangenen Freitag die russischen Kollegen abgelöst, die 2012 mit 201 Springern antraten und den Pokal als beste Nation mit nach Hause nahmen. "In Eloy gibt es den größten Sprungplatz weltweit. Hier können sich die Flugzeuge problemlos in enger Formation positionieren", erklärte der 56-Jährige. Seit 33 Jahren springt er leidenschaftlich gern Fallschirm, hat bereits 3000 Sprünge aus luftigen Höhen gewagt.

Kein Chichi, sondern pure Technik - kein Frauenauto, sondern ein wahrer Männerwagen: Das ist der Ur-Quattro von Audi, das erste Straßenfahrzeug mit permanentem Allradantrieb, das ab Frühjahr 1980 die Rallye-Welt aus den Angeln hob. Nur 11452 Exemplare wurden bis 1991 gefertigt. Einen besitzt Stefan Sievers aus Wasbüttel.

Zur Vernissage unter dem Titel „Querbeet“ lädt der Wasbütteler Verein Dorfleben gemeinsam mit der Künstlerin Edeltraut Grundmann für Sonntag, 31. August, 15 Uhr im Rahmen von „Kaffee mit Schlag“ in die Alte Schule ein.


Abschied von den selbst ernannten Abi-Helden: Das OHG lud gestern zur Entlassungsfeier. Photowerk (sp)
Mit einer rund zweistündigen Feier in der Stadthalle verabschiedete das OHG gestern seine Abiturienten. Reden, Lob in den höchsten Tönen, gut gemeinte Wünsche, Musik und nicht zuletzt die Zeugnisse gab's.

Schulleiterin Susanne Pilarski war der Stolz auf diesen „ganz besonderen“ Abi-Jahrgang anzusehen. Hatten im letzten Jahr 32 Absolventen einen Einser-Schnitt, so waren es dieses Mal 43. „Das ist wirklich sensationell!“

Nein, als Lehrerin will Julia Hazelaar nach diesen zehn Monaten Erfahrung in Kolumbien definitiv nicht arbeiten. „Allein dieser Lärmpegel – nach acht Stunden Schule wollte ich nur noch Ruhe.“ Aber spannend war diese Erfahrung doch für die junge Wasbüttelerin.

Andere Mädchen und junge Frauen gehen zu Reitturnieren und kommen mit Preisen nach Hause, Marileen und Charlotte Hoffmann bringen ihre Medaillen von Jungzüchter-Wettbewerben mit Rindern mit. Der Flur des Wasbütteler Hofes hängt voll davon. Jüngster Erfolg: Platz 1 im Niedersachsen-Wettbewerb des Zuchtverbands Masterrind in Verden für die 13-jährige Marileen.

Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Deutschland. Und jedes einzelne Tier ist auf seine Weise etwas ganz Besonderes. Daher hat die Programmzeitschrift auf einen Blick auch in diesem Jahr wieder die schönsten Vierbeiner der Nation gesucht und mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Qual der Wahl hatten eine prominent besetzte Jury, der unter anderen TV-Moderatorin Alida Gundlach und Volksmusikstar Stefanie Hertel angehören, sowie die mehr als 2,5 Millionen Leser von auf einen Blick.

Wie sah das Leben um 1900 in Deutschland aus, womit beschäftigten sich die Menschen in ihrem Alltag? Die Antwort enthalten schriftliche Dokumente aus dieser Zeit, die in so manchem privaten Schrank schlummern. Werden die Blätter hervorgeholt, können viele die damals gebräuchliche Sütterlin-Schrift nicht lesen. Die geschwungenen Zeichen mit den vielen charakteristischen Schnörkeln haben mit den heutigen Buchstaben nicht mehr allzu viel gemeinsam. Wie gewinnbringend und zugleich unterhaltsam es sein kann, Sütterlin in einer Gruppe zu erlernen, erfahren rund zwei Dutzend Menschen regelmäßig in Wasbüttel.

Die Frühlingssonne blinzelt zart durch die Fenster der Alten Schule in Wasbüttel. Auf den Tischen stehen Vasen mit Blumen. Sanfte, natürli­che Farben, die im Morgenlicht mild schimmern.

Erika Siebrecht sitzt auf einer der gemüt­lichen Bänke. Ihr Blick gleitet über die Bilder auf der gegenüberliegenden Seite an der Wand in der alten Schulstube. Es ist ein stiller Augenblick, der Raum ruht ganz in sich. Gerade solche Momente genießt die 78-Jährige besonders.

Bevorzugt Motive aus Wald, Flur und Garten fängt die Martinsbütteler Künstlerin Ingrid Bost in Öl auf Leinwand, mit Aquarellstiften, als Collage, Mosaik oder Druck ein. Einen Querschnitt ihres technisch vielfältigen Schaffens zeigt die 73-Jährige seit Sonntag in Wasbüttels Alter Schule.

Die Motive für ihr künstlerisches Schaffen sammelt Ingrid Bost in ihrer Umgebung. In der Nähe ihrer Wohnung auf dem Gut Martinsbüttel findet sie davon reichlich. Beim Blick aus dem Fenster hat sie ihren Garten, das frisch beackerte Feld und den Wald direkt vor Augen und bannt auch schon mal ganz spontan die extremen Farben des heraufziehenden Orkans Kyrill auf die Leinwand. Die Situation brachte es mit sich, dass sie die feuchten Farben ineinander malen musste.

Auge in Auge mit dem Leopardenhai: Frido Krauel (73) aus Wasbüttel begegnete dem Tier am Süd- Malé-Atoll auf den Malediven. Seinen selbst gedrehten Unterwasserfilm zeigt er heute bei TV 38 – und gestern schaute Sat.1 bei ihm vorbei, um selbst einen Beitrag über den Wasbütteler zu drehen.

Bei „17:30 – Sat.1 Regional“ ist Frido Krauel kein Unbekannter:

Dass Frido Krauel, der Apnoe-Taucher aus Wasbüttel, von seinen Urlauben faszinierende Unterwasseraufnahmen mitbringt, ist schon fast Tradition. Auch, dass die von seiner Ehefrau geschnittenen Reportagen dann vom Regionalen Fernsehsender TV 38 und in der Alten Schule gezeigt werden. Diesmal wartet der 73-Jährige allerdings mit einer neuen Attraktion auf: Beim Filmen auf Embudu im Süd-Malé-Atoll (Malediven) bannte er nicht nur eine Netzmuräne auf Videoband, sondern auch einen Leopardenhai.

"Den trifft man selten an", sagt Krauel.