2022 11 08bz1„Wir sind zufrieden mit der Qualität und angesichts des trockenen Jahres auch mit den Erträgen“, bilanziert Ernst Lütje die Kartoffelernte. Die sei gut gewesen und in Anbetracht des sonnigen Oktobers „hätte man entspannter roden können“. Was aber die Lage seiner Wasbütteler Gaus-Lütje GbR richtig entspannt habe, sei die Vertragstreue des Energieversorgers LSW.

2022 11 03az133 Jahre lang hat Wilfried Starke bei der VW Motorsport GmbH in vielen Teilen der Welt Karossen von Rennwagen zusammengedengelt, für den Polo-Cup und Jutta Kleinschmidts Dakar-Touareg beispielsweise. Privat interessiert ihn aber das Dengeln an und Fahren mit zwei-, maximal dreirädrigen Gefährten viel mehr. Vor allem an und mit seiner roten Nimbus mit Seitenwagen, Baujahr 1939.

2022 02 18az1Es ist gerade einmal vier Monate her, dass die Wasbüttelerin Ines Buchholz den Stamm der Massai in Moita in Tansania zum ersten Mal besucht hat. „Damals haben sie geäußert, dass sie sich eine richtige Schule aus Stein und mit einem Dach für ihre Kinder wünschen“, berichtet Ines Buchholz. Einer der Dorf-Ältesten hatte ihr den Platz neben einem Baum in der Steppe gezeigt, an dem einmal die Schule stehen sollte. Gemeinsam mit dem Verein „Gemeinsam für Kinder dieser Welt“ hat Ines Buchholz den Wunsch realisiert. Es sei keine große Überlegung gewesen, nachdem sie gesehen habe, unter welchen Bedingungen dort unterrichtet wird. „Das Volk der Massai hat mich schon damals so fasziniert und mein Herz berührt, dass ich ihnen versprochen habe zu helfen.“ Als Ines Buchholz Ende September nach zweieinhalb Monaten als Volontärin in einem Waisenhaus in Tansania zurück nach Deutschland kam, startete sie deshalb sofort gemeinsam mit dem Verein verschiedene Aktionen, um Geld für den Schulbau zu sammeln. „Die Aktion ,Wir puzzeln eine Schule’ war die größte.“

Ganz ehrlich, als purer Endverbraucher, der schon so seine Problemchen mit festkochenden oder mehlig hat, ist die Kartoffel eigentlich ein Buch mit sieben Siegeln. Lecker und unentbehrlich auf dem Speiseplan ist sie seit der Kindheit ständiger Ernährungs-Begleiter. Um welche Sorten es sich dabei handelt, blieb eigentlich stets unbeachtet. Nun aber hat Landwirt Ernst Lütje aus Wasbüttel Licht ins Dunkel gebracht und vor allem die Vorfreude auf eine ganz besondere Sorte geweckt: die Blaue Kartoffel. Die kommt 100-prozentig demnächst auf den Teller. Denn auch traditionelle (Ess-)Kulturen können etwas Abwechslung vertragen.

Aus der Gifhorner Rundschau vom 07.10.2021

2021 10 07bz1Hillerse Dirk Asche-Baumgarten hat just seine erste Fuhre Zuckerrüben geliefert, die nächste wird Mitte des Monats fällig. Der Hillerser Landwirt bricht ob des ersten Ernteeindrucks nicht gerade in Euphorie aus, sondern geht von einer durchschnittliche Zuckerrübenernte aus: „Was wir jetzt brauchen, sind warme, sonnige Tage sowie kalte Nächte. Wenn das Wetter annähernd so bleib, gehe ich davon aus, dass der Zuckergehalt in den nächsten Tagen noch steigt.“

2021 07 27az1Die Wasbüttelerin Ines Buchholz ist wieder unterwegs – nach Hilfseinsätzen in Kinderheimen in Nepal und Äthiopien verbringt sie aktuell zweieinhalb Monate als Volontärin in einem Waisenhaus in Tansania bei Arusha. „Auf unserer Reise 2019 haben mein Mann und ich das Baby-Haus Cradle of Love kennen gelernt“, berichtet sie. Als sie erfuhr, wie viel Leid bereits hinter den Kindern liegt, stand für sie schnell fest, dass es ein Wiedersehen geben würde.

„Der Kampf ums Wasser“ ist das Thema im NDR-Fernsehen am heutigen Montag, 7. Juni. In der Reihe wird heute die Dokumentation „45 Min – Wem gehört das Wasser– Verteilungskampf im Norden“ gezeigt. Beginn ist um 21 Uhr. Autorin Inga Thiede spricht mit Wissenschaftlern und Landwirten, Wassermanagern und Poolbesitzern.

2021 03 08az1Landwirt Ernst Lütje ist in der Kategorie Ackerbau für den mit 10.000 Euro dotierten CeresAward nominiert. Dieser wird in diesem Jahr zum siebten Mal vom Fachmagazin agrarheute vergeben. Landwirte aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland konnten sich in den vergangenen Monaten bewerben, aus den zehn Kategorie-Siegern wird anschließend der Landwirt des Jahres ermittelt.

2021 01 30az1Lebensmittel direkt vom Bauern – dieser Trend hat sich in der Corona-Krise verstärkt. Auf dem Hof Hoffmann in Wasbüttel gibt es deshalb seit kurzem auch Eier von glücklichen Hühnern. Die leben auf einer Wiese und in einem mobilen Stall in Sichtweite des Hofes. Viele Kunden freuen sich über den Anblick des quirligen Federviehs, berichtet Charlotte Hoffmann.

2020 12 02bz1Marvin Schumann lächelt wieder. Ein Lächeln voll des überwältigenden Dankes – an seine Lebensretter. Der Wasbütteler ist dem Tod näher gekommen als viele Andere in seinem Alter. Es sind die schlimmsten Stunden seines Lebens. Als Schumann beim Aufwärmen vor einem Fußballspiel des MTV Wasbüttel zusammensackt und liegenbleibt, beginnt ein Kampf um das Leben des 31-Jährigen. Nur dank der großartigen Arbeit der DRK-Rettungskräfte und einer Ärztin konnte Schumann diesen Kampf für sich entscheiden. Nun besuchte er das Gifhorner Helios-Klinikum, um sich zu bedanken. Eine bewegende Begegnung für alle Beteiligten, berichtet Roland Strehmel, Pressesprecher des DRK-Kreisverbands.

Als Schumann vor der Kreisklassen-Partie gegen den 1. FC Wedelheine zusammenbricht, verändert sich innerhalb weniger Sekunden auf dem Sportplatz alles. Binnen sieben Minuten treffen die Einsatzkräfte wegen eines Verdachts auf einen Krampfanfall ein. „Als wir vor Ort waren, war der Patient aber schon blau angelaufen“, schildert Rettungsassistent Florian Bergien (39) die Situation.

2020 11 30az1Der 27. September 2020 sollte für Marvin Schumann ein ganz normaler Fußball-Sonntag in der 2. Kreisklasse Gifhorn werden und endete für ihn beinahe mit dem Tod. Der 31-Jährige hatte sich mit dem MTV Wasbüttel II für das anstehende Liga-Spiel gegen den 1. FC Wedelheine aufgewärmt, kurz darauf musste er von Rettungskräften wiederbelebt werden. „Ich weiß von dem Tag nichts mehr, mir fehlen sogar die kompletten vier bis fünf Tage davor. Ich bin irgendwann im Krankenhaus aufgewacht“, sagt Schumann. Was an dem besagten Sonntag genau passiert war, das weiß er bis heute nicht. Nur, dass es sich um ein Kammerflimmern – eine Herzrhythmusstörung – gehandelt hat.

2020 09 02az1Mehr als ein reines Hobby: Michael Pause hat mit seiner Frau Carla über viele Jahre an der nunmehr 200 Meter langen Gartenbahn gearbeitetMichael Pause kennt das schon: Wem er seine private Gartenbahn zeigt, der staunt erst einmal. Und daraus kommt man so schnell auch nicht raus. Er lacht: „Wenn Sie noch drei Stunden hier bleiben, werden Sie immer mehr Details entdecken.“ Für die AZ hat er seinen Privatgarten geöffnet: Willkommen bei der Wasbütteler Privatbahn, wie Carla und Michael Pause ihr Meisterwerk genannt haben.

2020 08 18az1Nie ohne Helm: Auch Vielfahrer Ulrich Halfpap aus Wasbüttel fährt nicht „oben ohne“So mancher Straßenbauer dürfte zusammen zucken beim Namen Ulrich Halfpap. Der streitbare Radfahrer aus Wasbüttel ist viel unterwegs und hielt in der Vergangenheit nicht hinter dem Berg mit seiner Meinung über den Zustand der Radwege im Kreis Gifhorn.

2020 08 14az2Ein toller Tag auf dem Bauernhof: Bei Familie Lütje lernen die Kinder einiges über die Tiere und dürfen sie auch streicheln.„Oh, wie süß! Ein Minipferd!“, ruft Felix. Das Minipferd ist ein Shetlandpony namens Herr Mücke. Und Felix besucht zusammen mit fünf Mädchen und Betreuerin Imke Heuer im Rahmen einer Ferienaktion der Isenbütteler Jugendförderung den Bauernhof der Wasbütteler Familie Lütje.

2020 08 08az1Vom Korn zum Brot: Tina Gaus und Bianca Lütje bei der Ernte des Getreides, aus dem dann Gebäck entsteht.Seit kurzer Zeit gehört der regionale Getreidehandel zum alltäglichen Geschäft des landwirtschaftlichen Betriebes Ährenwert in Ohnhorst. „Wir erwarten eine gute Ernte dieses Jahr“, sagt Ernst Lütje, Mitbegründer von Gaus-Lütje und Ährenwert sowie Landwirt.

2020 07 08az2In Görlitz ist sie gestartet, Vacha ganz im Westen Thüringens ist das Ziel: Die Wasbüttelerin Ines Buchholz ist mal wieder unterwegs, dieses Mal als Pilgerin gemeinsam mit ihrem Mann auf der Via Regia. Knapp 400 Kilometer ist die Strecke lang, und Ines Buchholz möchte sie nicht nur für sich selber nutzen: „Während der Zeit der Stille auf dem Weg bin ich zu dem Entschluss gekommen meinen Schritten einen tieferen Sinn zu geben. Ich werde am Ende der Pilgerschaft für jeden Kilometer, den ich gegangen bin, 10 Cent für Sunjana spenden.“ Sunjana ist eine junge Nepalesin und braucht finanzielle Unterstützung für ihre Ausbildung. Nun sind Sponsoren gefragt.

2019 12 18az1Geschafft: Die Wasbüttelerin Ines Buchholz und ihre Freundin Sylvia Tiefenthaler haben in Äthiopien ein Waisenhaus gekauft. Das Gebäude in Lalibela gehört jetzt – nicht zuletzt dank üppiger Unterstützung aus Wasbüttel – dem Verein „Gemeinsam für Kinder dieser Welt“. Und der Kaufvertrag besagt, dass dieses Haus in den nächsten 99 Jahren ausschließlich als Waisenhaus genutzt werden darf. Hände in den Schoß legen? Nicht mit Ines Buchholz: Sie hat schon das nächste Projekt im Visier. „Jetzt brauchen wir Geld, um in einem der Zimmer einen Zementfußboden einzubringen. Außerdem fehlen zwei Etagenbetten samt Matratze und Decken, zwei Schränke, Tisch und Bänke“, zählt die Wasbüttelerin auf, was als nächstes ansteht.