Ganz ehrlich, als purer Endverbraucher, der schon so seine Problemchen mit festkochenden oder mehlig hat, ist die Kartoffel eigentlich ein Buch mit sieben Siegeln. Lecker und unentbehrlich auf dem Speiseplan ist sie seit der Kindheit ständiger Ernährungs-Begleiter. Um welche Sorten es sich dabei handelt, blieb eigentlich stets unbeachtet. Nun aber hat Landwirt Ernst Lütje aus Wasbüttel Licht ins Dunkel gebracht und vor allem die Vorfreude auf eine ganz besondere Sorte geweckt: die Blaue Kartoffel. Die kommt 100-prozentig demnächst auf den Teller. Denn auch traditionelle (Ess-)Kulturen können etwas Abwechslung vertragen.

Aus der Gifhorner Rundschau vom 07.10.2021

2021 10 07bz1Hillerse Dirk Asche-Baumgarten hat just seine erste Fuhre Zuckerrüben geliefert, die nächste wird Mitte des Monats fällig. Der Hillerser Landwirt bricht ob des ersten Ernteeindrucks nicht gerade in Euphorie aus, sondern geht von einer durchschnittliche Zuckerrübenernte aus: „Was wir jetzt brauchen, sind warme, sonnige Tage sowie kalte Nächte. Wenn das Wetter annähernd so bleib, gehe ich davon aus, dass der Zuckergehalt in den nächsten Tagen noch steigt.“

2021 07 27az1Die Wasbüttelerin Ines Buchholz ist wieder unterwegs – nach Hilfseinsätzen in Kinderheimen in Nepal und Äthiopien verbringt sie aktuell zweieinhalb Monate als Volontärin in einem Waisenhaus in Tansania bei Arusha. „Auf unserer Reise 2019 haben mein Mann und ich das Baby-Haus Cradle of Love kennen gelernt“, berichtet sie. Als sie erfuhr, wie viel Leid bereits hinter den Kindern liegt, stand für sie schnell fest, dass es ein Wiedersehen geben würde.

„Der Kampf ums Wasser“ ist das Thema im NDR-Fernsehen am heutigen Montag, 7. Juni. In der Reihe wird heute die Dokumentation „45 Min – Wem gehört das Wasser– Verteilungskampf im Norden“ gezeigt. Beginn ist um 21 Uhr. Autorin Inga Thiede spricht mit Wissenschaftlern und Landwirten, Wassermanagern und Poolbesitzern.

2021 03 08az1Landwirt Ernst Lütje ist in der Kategorie Ackerbau für den mit 10.000 Euro dotierten CeresAward nominiert. Dieser wird in diesem Jahr zum siebten Mal vom Fachmagazin agrarheute vergeben. Landwirte aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland konnten sich in den vergangenen Monaten bewerben, aus den zehn Kategorie-Siegern wird anschließend der Landwirt des Jahres ermittelt.

2021 01 30az1Lebensmittel direkt vom Bauern – dieser Trend hat sich in der Corona-Krise verstärkt. Auf dem Hof Hoffmann in Wasbüttel gibt es deshalb seit kurzem auch Eier von glücklichen Hühnern. Die leben auf einer Wiese und in einem mobilen Stall in Sichtweite des Hofes. Viele Kunden freuen sich über den Anblick des quirligen Federviehs, berichtet Charlotte Hoffmann.

2020 12 02bz1Marvin Schumann lächelt wieder. Ein Lächeln voll des überwältigenden Dankes – an seine Lebensretter. Der Wasbütteler ist dem Tod näher gekommen als viele Andere in seinem Alter. Es sind die schlimmsten Stunden seines Lebens. Als Schumann beim Aufwärmen vor einem Fußballspiel des MTV Wasbüttel zusammensackt und liegenbleibt, beginnt ein Kampf um das Leben des 31-Jährigen. Nur dank der großartigen Arbeit der DRK-Rettungskräfte und einer Ärztin konnte Schumann diesen Kampf für sich entscheiden. Nun besuchte er das Gifhorner Helios-Klinikum, um sich zu bedanken. Eine bewegende Begegnung für alle Beteiligten, berichtet Roland Strehmel, Pressesprecher des DRK-Kreisverbands.

Als Schumann vor der Kreisklassen-Partie gegen den 1. FC Wedelheine zusammenbricht, verändert sich innerhalb weniger Sekunden auf dem Sportplatz alles. Binnen sieben Minuten treffen die Einsatzkräfte wegen eines Verdachts auf einen Krampfanfall ein. „Als wir vor Ort waren, war der Patient aber schon blau angelaufen“, schildert Rettungsassistent Florian Bergien (39) die Situation.

2020 11 30az1Der 27. September 2020 sollte für Marvin Schumann ein ganz normaler Fußball-Sonntag in der 2. Kreisklasse Gifhorn werden und endete für ihn beinahe mit dem Tod. Der 31-Jährige hatte sich mit dem MTV Wasbüttel II für das anstehende Liga-Spiel gegen den 1. FC Wedelheine aufgewärmt, kurz darauf musste er von Rettungskräften wiederbelebt werden. „Ich weiß von dem Tag nichts mehr, mir fehlen sogar die kompletten vier bis fünf Tage davor. Ich bin irgendwann im Krankenhaus aufgewacht“, sagt Schumann. Was an dem besagten Sonntag genau passiert war, das weiß er bis heute nicht. Nur, dass es sich um ein Kammerflimmern – eine Herzrhythmusstörung – gehandelt hat.

2020 09 02az1Mehr als ein reines Hobby: Michael Pause hat mit seiner Frau Carla über viele Jahre an der nunmehr 200 Meter langen Gartenbahn gearbeitetMichael Pause kennt das schon: Wem er seine private Gartenbahn zeigt, der staunt erst einmal. Und daraus kommt man so schnell auch nicht raus. Er lacht: „Wenn Sie noch drei Stunden hier bleiben, werden Sie immer mehr Details entdecken.“ Für die AZ hat er seinen Privatgarten geöffnet: Willkommen bei der Wasbütteler Privatbahn, wie Carla und Michael Pause ihr Meisterwerk genannt haben.

2020 08 18az1Nie ohne Helm: Auch Vielfahrer Ulrich Halfpap aus Wasbüttel fährt nicht „oben ohne“So mancher Straßenbauer dürfte zusammen zucken beim Namen Ulrich Halfpap. Der streitbare Radfahrer aus Wasbüttel ist viel unterwegs und hielt in der Vergangenheit nicht hinter dem Berg mit seiner Meinung über den Zustand der Radwege im Kreis Gifhorn.

2020 08 14az2Ein toller Tag auf dem Bauernhof: Bei Familie Lütje lernen die Kinder einiges über die Tiere und dürfen sie auch streicheln.„Oh, wie süß! Ein Minipferd!“, ruft Felix. Das Minipferd ist ein Shetlandpony namens Herr Mücke. Und Felix besucht zusammen mit fünf Mädchen und Betreuerin Imke Heuer im Rahmen einer Ferienaktion der Isenbütteler Jugendförderung den Bauernhof der Wasbütteler Familie Lütje.

2020 08 08az1Vom Korn zum Brot: Tina Gaus und Bianca Lütje bei der Ernte des Getreides, aus dem dann Gebäck entsteht.Seit kurzer Zeit gehört der regionale Getreidehandel zum alltäglichen Geschäft des landwirtschaftlichen Betriebes Ährenwert in Ohnhorst. „Wir erwarten eine gute Ernte dieses Jahr“, sagt Ernst Lütje, Mitbegründer von Gaus-Lütje und Ährenwert sowie Landwirt.

2020 07 08az2In Görlitz ist sie gestartet, Vacha ganz im Westen Thüringens ist das Ziel: Die Wasbüttelerin Ines Buchholz ist mal wieder unterwegs, dieses Mal als Pilgerin gemeinsam mit ihrem Mann auf der Via Regia. Knapp 400 Kilometer ist die Strecke lang, und Ines Buchholz möchte sie nicht nur für sich selber nutzen: „Während der Zeit der Stille auf dem Weg bin ich zu dem Entschluss gekommen meinen Schritten einen tieferen Sinn zu geben. Ich werde am Ende der Pilgerschaft für jeden Kilometer, den ich gegangen bin, 10 Cent für Sunjana spenden.“ Sunjana ist eine junge Nepalesin und braucht finanzielle Unterstützung für ihre Ausbildung. Nun sind Sponsoren gefragt.

2020 02 08bz1Der Ausschnitt zeigt den überhöhten Rechnungsbetrag, den der Wasbütteler zahlen sollte.Es ist Sonntagmorgen, die Heizung streikt, am Brenner leuchtet die rote Kontrolllampe. Als ein Wasbütteler daraufhin telefonisch einen vermeintlich lokalen Notdienst ins Haus bestellt, beginnt für ihn ein Alptraum, der ihn 525 Euro kostet. Soviel berechnet die dubiose Firma für das bloße Drücken des Knopfes.

2019 12 18az1Geschafft: Die Wasbüttelerin Ines Buchholz und ihre Freundin Sylvia Tiefenthaler haben in Äthiopien ein Waisenhaus gekauft. Das Gebäude in Lalibela gehört jetzt – nicht zuletzt dank üppiger Unterstützung aus Wasbüttel – dem Verein „Gemeinsam für Kinder dieser Welt“. Und der Kaufvertrag besagt, dass dieses Haus in den nächsten 99 Jahren ausschließlich als Waisenhaus genutzt werden darf. Hände in den Schoß legen? Nicht mit Ines Buchholz: Sie hat schon das nächste Projekt im Visier. „Jetzt brauchen wir Geld, um in einem der Zimmer einen Zementfußboden einzubringen. Außerdem fehlen zwei Etagenbetten samt Matratze und Decken, zwei Schränke, Tisch und Bänke“, zählt die Wasbüttelerin auf, was als nächstes ansteht.

2019 10 01bz2Die Freude beim Bogensportverein Pfeilflug 1998 war riesengroß. Denn: Der Wolfsburger Ingo Kubenka sicherte sich bei der Weltmeisterschaft im 3D-Bogenschießen der International Field Archery Association (IFAA) in Yankton (USA) die Goldmedaille.

Über eine erneute Auszeichnung bei der 50. Internationalen Wine & Spirit Competition in London kann sich der Wasbütteler Marcel Kramer, Firmengründer des Black Palm Rum, freuen. Der Black Palm Rum in der Geschmacksrichtung Chocolate wurde in London mit der Gold Medaille prämiert.