2021 05 31az1Feueralarm in der Nacht zum Samstag: Wenige Minuten vor zwei Uhr wurde eine Rauchentwicklung und Funkenflug in der Calberlaher Straße in Wasbüttel gemeldet. Ein landwirtschaftliches Gebäude brannte. Die Feuerwehren Wasbüttel und Isenbüttel wurden durch die Einsatzleitstelle im Gifhorner Heidland umgehend alarmiert. Sie rückten sofort aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte ein Pferdestall mit angrenzendem Strohlager jedoch bereits in voller Ausdehnung. Zum Glück waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches keine Pferde oder andere Tiere in der Stallung und auf der angrenzenden Weide. „Als Erstes sicherten wir die Gebäude zum Nachbarn ab, die dicht an der Rückseite standen – so wurde eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert“, berichtet Einsatzleiter und Gemeindebrandmeister Jörn Kölsch.

Dann wurde von den alarmierten Einsatzkräften mit mehreren C-Rohren das Feuer bekämpft. Dabei wurde das im Stall befindliche Stroh auseinandergezogen und mit Wasser abgelöscht. Die eingesetzen Kräfte mussten rasch handeln: Die großen Bäume an der Rückseite des Gebäudes hatten nämlich auch schon in den Ästen der Baumkronen Feuer gefangen.

Das Gebäude, das in Holzfachwerk-Bauweise gefertigt worden war, konnte trotz des schnellen Einsatzes der beiden Ortswehren nicht mehr gerettet werden. Die Flammen zerstörten es vollständig. Es brach zusammen.

Im Einsatz waren 42 Feuerwehrleute aus den Ortswehren Isenbüttel und Wasbüttel. Acht der Einsatzkräfte gingen beim ersten Löschangriff mit schwerem Atemschutz vor, denn die Rauchentwicklung war stark. Die Polizei, die kurz nach Brandausbruch ebenfalls vor Ort war, hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Warum das Feuer ausgebrochen ist, können die Ordnungshüter noch nicht sagen. Auch die genaue Schadenshöhe, die durch den Brand verursacht worden ist, steht noch nicht fest.

Aus der Allerzeitung vom 31.05.2021, Foto: Bernd Behrens