„Die Kapelle kann ab Mitte nächster Woche wieder genutzt werden“, sagt Bauamtsleiter Rolf-Otto Fabian über den fast  fertigen Anbau ans Wasbütteler Gotteshaus und fügt hinzu: „Natürlich hoffen wir, dass die Friedhofskapelle möglichst lang nicht gebraucht wird.“

Die Arbeiten neigen sich dem Ende zu. Seit Beginn der Sommerferien wurde kräftig gewerkelt.

In den zurückliegenden Tagen kamen die letzten Holzbretter an die Decke, die Bodenfliesen sind schon längst verfugt. Noch nicht ganz fertig ist hingegen der Außenbereich. Dort sind die Wasbütteler Gemeindearbeiter noch damit beschäftigt, das Pflaster zu legen. „Bis Ende November sollte das aber auch fertig sein“, verrät Fabian.

Im Inneren des Anbaus fehlt jetzt nur noch das Mobiliar. „Der Elektriker kommt am Montag, um die beheizbaren Bänke anzuschließen“, berichtet Verwaltungsmann Fabian. „Der wird dann auch noch die fehlenden Lampen anbringen“, erzählt der Bauamtsleiter im AZ-Gespräch.

100.000 Euro hat die Samtgemeinde für den Bau veranschlagt. „Bisher haben wir rund 70.000 Euro ausgegeben“, verrät Rolf-Otto Fabian. „Und viel dürfte jetzt auch nicht mehr kommen.“
Die Kommune komme bei dem Bau also günstiger weg, als ursprünglich angenommen. Ganze 40 Prozent der Kosten trägt die Gemeinde Wasbüttel. Den Großteil davon bringen allerdings die Gemeindearbeiter in Eigenleistung auf. Nur was sie nicht selbst bewerkstelligen konnten, haben externe Firmen erledigt. Maler, Elektriker, Fliesenleger und Klempner kommen aus der Region.

 

Quelle: Allerzeitung vom 15.11.2008, Fotos: Nowak