2021 09 10bz1Für die Samtgemeinde geht es finanziell ans Eingemachte. Mit den Anbauten an die Kitas in Ribbesbüttel und Wasbüttel fallen Baukosten von knapp 9 Millionen Euro an. Dafür muss die Kommune ihr Sparbuch plündern und sich mit 2,3 Millionen Euro verschulden. Von den Gremien gab es dafür einstimmig grünes Licht. Das letzte Wort hat allerdings der Samtgemeinderat bei seiner Sitzung am 7. Oktober.

2021 08 26bz1Die schweren Maschinen, Container und viele Bauarbeiter erregen stets Aufsehen. Das Unternehmen Gasunie und die beteiligten Bohrfirmen haben am Mittwoch beim Bau der neuen Gasleitung von Walle nach Wolfsburg einen weiteren Meilenstein erreicht: Für die Querung des Elbe-Seitenkanals wurde eine 385 Meter lange Horizontalbohrung vorgenommen.

2021 08 26az1Ganz langsam, zentimeterweise bewegen sich die zusammengeschweißten, 18 Meter langen Rohre nach vorne, Richtung Elbe-Seite Kanal. Gestützt wird die 400 Meter lange Pipeline davon von schweren Maschinen: Vier Bagger und ein sogenannter Seitenbaum halten die Pipeline sozusagen am Schweben, alle paar Meter liegen die Rohre auf Rollböcken auf. Am Mittwoch um 10 Uhr sind auf der Wasbütteler-Seite des Kanals nur noch rund 200 Meter Rohrleitung zu sehen. Der Rest ist bereits in einem Loch im Boden verschwunden.

2021 02 26az1Im dritten Anlauf hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg grünes Licht für das Wasbütteler Baugebiet Heidkamp gegeben. Die Klage eines Anliegers wurde am Mittwoch zu großen Teilen abgelehnt. Der von der Gemeinde verabschiedete Bebauungsplan bleibt bestehen. „Ich freue mich, dass das Gericht unserer Argumentation gefolgt ist“, sagt Bürgermeister Hartmut Jonas. Wann die ersten Bagger anrollen können, steht aber noch nicht fest.

2021 02 26bz1Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat entschieden und die erneute Klage eines Anliegers gegen das geplante Baugebiet „Heidkamp“ mit 40 Baugrundstücken abgewiesen. Die Gemeinde muss allerdings zwei Kröten schlucken. Sie muss die Verfahrenskosten tragen und bei der Umsetzung in Bezug auf das östliche Wäldchen einige Auflagen in Kauf nehmen.

2021 02 19bz1Der Rechtsstreit um das Baugebiet „Am Heidkamp“ geht in die nächste Runde. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg beschäftigt sich am 24. Februar zum dritten Mal mit der Klage, die Anlieger eingereicht haben. Nach fünfeinhalb Jahren Gezerre will die Gemeinde Wasbüttel das Gebiet endlich über die Zielgerade bringen. Bereits zweimal hatte das OVG einen Planungsstopp verhängt und zuletzt 2018 den Bebauungsplan außer Vollzug gesetzt, weil der Abstand der geplanten Häuser zum Wald nicht groß genug war. Darum geht es auch dieses Mal.

2020 08 19az1Erneute Klage: Wann die Erschließung des Baugebiets Heidkamp in Wasbüttel fortgeführt werden kann, ist derzeit offen.Das Baugebiet Heidkamp in Wasbüttel beschäftigt erneut das Oberverwaltungsgericht Lüneburg. Laut Bürgermeister Hartmut Jonas ist es bereits die dritte Klage gegen das Projekt – und wieder geht es um den Abstand zum Wald.

Das Baugebiet Heidkamp im Wasbüttel wird weiterhin beklagt. Die Samtgemeinde Isenbüttel hat die notwendigen Unterlagen an das Oberverwaltungsgericht übergeben. Unterdessen läuft die Erschließung des Gebiets weiter. Die Grundstücke werden jedoch erst vergeben, wenn Rechtssicherheit herrscht, so Fachbereichsleiter André Schulz.

Aus der Allerzeitung vom 09.07.2020

2019 10 26bz1Auf den Kreis Gifhorn kommen 2021 große Einschnitte zu – und zwar in die Landschaft. Denn weil das Volkswagenwerk in Wolfsburg seine Energieversorgung aus Klimaschutzgründen ab 2022 von Steinkohle auf Gas umstellen will, müssen neue, dickere Leitungen verlegt werden: über 29 Kilometer ab Walle quer durch den Kreis Gifhorn.

2017 07 06az1Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die weiteren Schritte zur Erschließung des Baugebiets Heidkamp in Wasbüttel vorerst gestoppt. In einem Normenkontroll-Eilverfahren erging jetzt der – unanfechtbare – Beschluss, dass der Bebauungsplan vorläufig außer Vollzug zu setzen ist. Als Begründung nennt das Oberverwaltungsgericht den zu geringen Abstand zwischen dem Waldsaum und der Bebauung.

„Die Kapelle kann ab Mitte nächster Woche wieder genutzt werden“, sagt Bauamtsleiter Rolf-Otto Fabian über den fast  fertigen Anbau ans Wasbütteler Gotteshaus und fügt hinzu: „Natürlich hoffen wir, dass die Friedhofskapelle möglichst lang nicht gebraucht wird.“