2022 03 11bz1Auch Kinder wollen etwas tun, um gegen den Krieg in der Ukraine zu protestieren. Die 61 Grundschüler/innen in Wasbüttel haben im Rahmen eines Flashmobs am Donnerstag erstmals für den Frieden dort gesungen. Die Aktion soll ausgeweitet werden und am 31. März mit einem Friedensfest ausklingen.

Bis dahin soll es an jedem Donnerstag eine stets erweiterte Neuauflage des Flashmobs an der Schulstraße geben, der bei seiner Premiere zahlreiche Zuschauer anlockte. Zur Melodie des Liedes „Hevenu schalom alejchem“ sangen die Kinder „Wir wollen Frieden für alle“. Diese Botschaft brachten sie auch klatschend und in Gebärdensprache zum Ausdruck.

Dass sie der Krieg in Osteuropa belastet, zeigten einige Schüler, indem sie vor Beginn des Flashmobs selbstgemalte Plakate hochhielten, auf denen sie Frieden forderten. „Wir wollen ein Zeichen für den Frieden setzen und fangen heute klein an“, berichtete Musiklehrerin Silke Zieske, die bei der Aktion den Hut aufhat.

Der Umfang der Darbietung soll von Woche zu Woche steigen. Bei der Premiere kam allein der deutsche Refrain auf die Straßenbühne. „Wir wollen uns von Woche zu Woche steigern“, sagte sie. „Wir werden das Lied in Griechisch, Italienisch, Englisch, Französisch sowie auch in Russisch und Ukrainisch einüben.“

Laut Zieske sind die Mädchen und Jungen schon sehr gespannt auf den Ausflug in die osteuropäischen Sprachen.

Die Schule beteiligt sich mit dem Aktionsblock an einer bundesweiten Initiative des Bundesverbands Musikunterricht.

Aus der Gifhorner Rundschau vom 11.3.2022, Foto: Daniela Burucker