2020 10 12bz1Bei der Mostaktion auf der Wasbütteler Streuobstwiese wurden die brauchbaren Äpfel gründlich gewaschen, bevor sie in den Schredder kamen...Die Arbeitsteilung unter den Wasbüttelern war klar: die Berge an Äpfeln sortieren, waschen, schreddern, pressen, abfüllen – und vor Ort oder Zuhause genüsslich trinken. Zwei Tonnen Äpfel haben die Bäume auf der Streuobstwiese hergegeben. Neben Äpfeln gibt es hier auch Pflaumen, Birnen oder Mirabellen zu pflücken. „Die Ernte war dieses Jahr reichlich“, sagt Bernd Markert vom Nabu, der gemeinsam mit Helga Mannes zu der Apfel-Mostaktion im Schlesierring in Wasbüttel aufgerufen hatte. Zwei Tonnen galt es zu verarbeiten.

2020 10 12az1Mehr als sonst: Isenbüttels Nabu freute sich über eine reiche Ernte an Äpfeln und Birnen beim Mosten auf der Streuobstwiese.Die Ernte fiel diesmal ungewöhnlich groß aus, das eigentlich übliche Fest dagegen fiel coronabedingt komplett aus. Dennoch freute sich Isenbüttels Nabu-Gruppe über emsige Helfer beim Mosten auf der Streuobstwiese am Wasbütteler Schlesierring.

2019 08 07az1„Seit 1988 ohne Pestizide, Herbizide, Fungizide und sonstige Gifte! Unsere 280 Hochstammbäume dürfen einfach leben.“ Nur wenige Meter hinter dem Eingang zur Streuobstwiese des Nabu in Wasbüttel gibt es unmissverständlich den ersten Aufklärungsunterricht, was hier vor dem Auge des Betrachters liegt – Natur pur. Natur, die sich frei entfalten darf, wo Menschenhand minimalst hilft. „Das sind 2,6 Hektar“, sagt Bernd Markert, erster Vorsitzender. Stolz fügt er hinzu: „Das dürfte in Niedersachsen eine der größten Streuobstwiesen sein.“