Ziel der Geschichtswerkstatt ist die Erschließung der Dorfgeschichte für die Wasbütteler.
Geschichtswerkstätten sind Gruppen, die sich mit der Erforschung und Darstellung der regionalen Geschichte von unten auseinandersetzen. Das heißt: Jeder ist eingeladen, bei der Geschichtswerkstatt mitzuwirken.

Wie arbeitet die Wasbütteler Geschichtswerkstatt?

Die Geschichtsaneignung findet in einem demokratischen Prozess statt, der offen, aktiv und öffentlich ist:

  • Offen: die Ergebnisse sollen für Diskussionen und Interpretationen der Betroffenen und Beteiligten offenstehen.
  • Aktiv: die Beteiligten sind selbst Subjekte der Auseinandersetzung mit Geschichte.
  • Öffentlich: die Erschließung der Dorfgeschichte ist auf Öffentlichkeit angewiesen.

Für unser Handeln ergeben sich damit folgende Schwerpunkte:

  • Fragestellungen werden gemeinsam entwickelt;
  • die Beschäftigung mit der Dorfgeschichte ist als gemeinsamer Lernprozeß konzipiert;
  • kooperatives Arbeiten wird der Konkurrenz entgegengesetzt;
  • vor allem aber bleiben die ermittelten Informationen und erarbeiteten Zusammenhänge kein Geheimwissen, das in Studierstuben und Bibliothek verstaubt, sondern werden präsentiert und der dörflichen Öffentlichkeit weitervermittelt.

Die Aktivitäten sind praktischer Natur, um die Geschichte erfahrbar zu machen. Diese Aktivitäten von Geschichtswerkstätten umfassen:

  • Werkstattgespräche
  • Dia/Filmvorträge
  • Zeitzeugengespräche
  • Erstellen von Ausstellungen
  • Historische Dorfrundgänge (zu Fuß, mit dem Fahrrad)
  • Organisierung von Dorfrallyes
  • schriftliche Veröffentlichungen
  • Betreiben von Archiven
  • Geschichtsfeste

Die Beschreibung erfolgte in Anlehnung an die Wikipedia-Artikel: „Geschichtswerkstatt“ und „Geschichte von unten

Ansprechpartner sind Christine Linne (917978) und Renate Altenkirch (66770)
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2016 04 27az1Ein Kinderheim stand einst auf Wasbüttels Schützenplatz. Daran erinnert heute nichts mehr. Ein Grund für die Geschichtswerkstatt um Renate Altenkirch und Christine Linne, sich dieses fast vergessenen Teils der Lokalhistorie in Gesprächen mit Zeitzeugen anzunehmen.

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Bei dem Projekt  "Ein Blick in die Vergangenheit – Looking into the Past“ sollen alte Fotos mit neuen Aufnahmen kombiniert werden.
Im Internet sind zu diesem internationalen Kunstprojekt viele Beispiele zu finden.
Wie geht man nun dabei am besten vor und was ist beim Fotografieren zu beachten. Welche Probleme und Lösungen gibt es? Ich möchte das hier am Beispiel eines Hauses erklären.

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Wie gut kennen Sie sich in Wasbüttel aus?
Was wissen Sie über die Vergangenheit ihres Heimatdorfes?
Die Wasbütteler Geschichtswerkstatt bietet hier ein interessantes Foto-Geschichtsprojekt zur Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte an.

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Am 4. August 1951, also kurz nach dem Krieg,  wurden in einer Gifhorner Zeitung fünf Reden anlässlich der 900-Jahr Feier veröffentlicht. 

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Wenn das 900jährige Jubiläum eines Dorfes gefeiert wird mit Reden und Erinnerungen, mit Festtagen und Fröhlichkeit, dann ist der rechte Augenblick, auch unserer Väter gern zu gedenken, denen durch all die Jahrhunderte Wasbüttel die Stätte ihres Schaffens und Wirkens war. Seinen Acker haben sie geschaffen, seine Häuser gebaut, sein Schicksal getragen durch bewegte und stille Zeiten. Aus ihrem Blut und Schweiß ist das geworden, was uns jetzt Heimat ist. Sie leben in uns fort.

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900 Jahre Wassebüttel

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Eine Sehenswürdigkeit der Jubiläumsgemeinde Wasbüttel ist neben der historischen Wassermühle eine uralte, schlichte Kapelle. In der Mitte des Dorfes, hinter dem Schulhause ganz versteckt, ist dieses alte Bauwerk gelegen, das sich aus dem 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart erhalten hat.

Die rechteckige, etwa 14x7,50 m große Kapelle wurde um das Jahr 1500 herum aus Findlingen, Bruch- und Werksteinen erbaut. Eine spitzbogige Eingangstür mit eingefaßtem Sandsteingewände ziert an der Südseite das schlichte Gemäuer, in das später noch zwei flachbogige Fenster eingefügt wurden.
In der Ostwand sind zwei gekuppelte, spitzbogige, gotische Oeffnungen vorhanden.

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Angela Müntefer hat in ihrem Fotoalbum Fotos vom Wasbütteler Schützenfest des Jahres 1952 gefunden.

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Fred Weidemann hat Fotos seines Vaters Helmut Weidemann gefunden, die während der 1951 nachgeholten 900-Jahr-Feier entstanden sind.

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Auch im Krieg wurde in Wasbüttel im Kindergarten gefeiert. Diese Fotos von Helmut Weidemann sind Anfang der 1940er Jahre entstanden.

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