2021 05 04bz1Mit dem Votum für den Auslegungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplanes „Ortskern“ hat der Gemeinderat den nächsten Schritt getan, damit Investor Marcel Kramer alsbald mit dem Umbau der ehemaligen Gaststätte Kastanienhof zu einem Wohn- und Geschäftshaus starten kann. Die Politik billigte auch die vom Planer vorgelegten Entwürfe, wonach als farblicher Kontrast zur roten Klinkerfassade teilweise eine anthrazitfarbene Dacheindeckung vorgesehen ist.

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Das kleine Wäldchen am östlichen Ortseingang von Wasbüttel wollte der Gemeinderat bei Abriss der Mühle 1973 besonders schützen und machte den Nachfolgern Vorgaben. Jetzt will Maschweg-Anlieger und Ratsmitglied Daniel Ahrends (CDU) zusammen mit seinem Bruder eine Blechhalle daneben bauen und ein Nachbar hat einen dicken Baum gefällt – das sorgte im Bauausschuss am Dienstagabend für Diskussionen.

2021 02 05az1Für die Umnutzung des ehemaligen Kastanienhofes hat Wasbüttels Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend den Weg geebnet. Bei nur einer Gegenstimme sprach sich die Runde mehrheitlich für die erforderliche Änderung des Bebauungsplanes „Ortskern“ aus. Weitere Themen waren der Haushaltsplan, Glasfasernetzausbau und der Bau einer Erdgastransportleitung.

2021 02 05bz1Die Weichen für die Zukunft des Kastanienhofes sind gestellt. Mit dem Votum für den Aufstellungsbeschluss hat der Gemeinderat den ersten Schritt zur Änderung des Bebauungsplanes „Ortskern“ getan, ohne die Investor Marcel Kramer seine Umbaupläne zu einem Wohn- und Geschäftshaus nicht verwirklichen könnte. Das Votum ebnete den Weg zur Unterzeichnung des Kaufvertrages zwischen Kramer und der Samtgemeinde. Wie es danach weitergehen soll, erläuterten Kramer, Bauamtsleiter André Fröhling und Ortsplaner Hans Lindenlaub der Politik.

2021 01 26bz1Die Eckdaten für den Etat der Gemeinde liegen auf dem Tisch und verheißen nichts Gutes. Bei einem Volumen von rund 1,86 Millionen Euro fehlen im Ergebnishaushalt rund 173.000 Euro. Zudem klafft im Finanzhaushalt eine Lücke von 132.100 Euro. Spielraum für Investitionen ist nicht vorhanden und auch für die Folgejahre drohen rote Zahlen. An sich ist es im Finanzausschuss Usus, mit einem eisgekühlten Ouzo zu begießen, wenn der Haushalt unter Dach und Fach ist. Dieses Mal ließ Bürgermeister Hartmut Jonas die griechische Anisspirituose nach dem einstimmigen Votum weg.

2020 12 24az1Wasbüttels Bürgermeister Hartmut Jonas warb jetzt im Isenbütteler Samtgemeinderat dafür, dem Wunsch einiger Bürger aus dem Dorf zu folgen und auf dem dortigen Friedhof Flächen für anonyme Erdbestattungen auszuweisen. Gegenwärtig könnte man einen noch freien Bereich von knapp 150 Quadratmetern dafür nutzen. „Das reicht für 15 bis 18 Gräber“, schätzte Jonas. Man habe im Dorf jährlich 40 anonyme Urnen- sowie ein bis zwei anonyme Erdbestattungen. Darüber hinaus beantragte Jonas, auf dem Friedhof Blühstreifen anzulegen. Setze man auf ganzjährig blühende Mischungen, steige der Pflegeaufwand nicht. „Die Streifen müssen nur einmal im Herbst gemäht werden“, sagte er. Mit den Blühstreifen könnte man einen Gegenpol setzen zu den zunehmend wie Steingärten gestalteten Grabflächen: „Die haben mit Natur nichts mehr zu tun.“

2020 12 11bz1Als kleinen Ersatz für die coronabedingt abgesagte Seniorenweihnachtsfeier haben sich Politik, Verwaltung und Grundschule etwas einfallen lassen, um den älteren Mitbürgern in der Adventszeit eine Freude zu bereiten.

Wer mindestens 68 Jahre alt ist, sollte dieser Tage in seinem Briefkasten einen dicken, roten Umschlag auffinden.