Vielleicht wollte der Auswärtige eine Abkürzung über die Felder nehmen, aber er kannte offenbar weder die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung noch die kritische Stelle an der Stecke.

Schon häufiger fuhren Autos mit überhöhter Geschwindigkeit (ein Anlieger spricht von bis zu 80 km/h, zulässig sind hier 30 km/h)  von der Straße Im Winkel in Richtung Köwecken. Kritisch wird es dort an der "Blauen Brücke", die hier über die Hehlenriede führt: Hier hat sich vor der Brücke die Straße gesenkt, sodass - besonders bei tiefergelegten Autos - ein hässliches Geräusch zu hören ist, wenn der Wagen mit der Fahrbahn Kontakt aufnimmt.     Vermutlich musste danach auch mal ein Spoiler repariert werden.
 

Heute ging es nicht so glimpflich aus: Am späten Nachmittag fuhr ein auswärtiger Fahrer nach eigenen Angaben mit 60 km/h über die besagte Stelle, und auch er hörte an der blauen Brücke dieses hässliche Geräusch. Nach einem kurzen Abbremsen fuhr er weiter. Aber nach 200 Metern war dann für ihn die Fahrt zu Ende, da durch den Aufprall die Ölwanne beschädigt worden war und das Motoröl auf der Straße verteilt wurde.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr aus Wasbüttel beseitigte die Ölspur. Der Verursacher stand daneben und schaute untätig den Feuerwehrleuten zu, die sich bemühten, mit Ölbindemittel, Besen und Schaufel den von ihm verursachten Schaden zu beheben.

 

Die lange Ölspur wird von der Feuerwehr entfernt
Die lange Ölspur wird von der Feuerwehr entfernt
Die lange Ölspur wird von der Feuerwehr entfernt
Hier begann das Drama
Die 30-er Zohne gilt für den gesamten Wohnbereich bis zur Calberlaher Straße