Natur

  • Neues von der Ring Nummer 1V497

    Hallo liebe Wasbütteler

    1V497 ist nicht meine Steuernummer des Finanzamtes Gifhorn.

    Nachdem unser diesjähriges Storchenpaar so um den 24. bis 28. April seine Küken ausgebrütet hatte, war unsere Freude groß, als wir feststellten, dass vier Storchenküken das Licht der Welt erblickt hatten.

  • Gemeinde setzt Nistkästen gegen Eichenprozessionsspinner ein

    2021 04 01bz1Frei nach dem Motto „Wehret den Anfängen“, geht die Gemeinde mit einem ungewöhnlichen Projekt erfolgreich gegen den Eichenprozessionsspinner (EPS) vor. Mit bislang 140, in Eigenregie gebauten Nistkästen, wurden Singvögel angelockt, die junge Raupen verspeisen, bevor sie zu allergieauslösenden Spinnern heranwachsen.

  • Für Preis nominiert: Wasbütteler Ernst Lütje kann Landwirt des Jahres werden

    2021 03 08az1Landwirt Ernst Lütje ist in der Kategorie Ackerbau für den mit 10.000 Euro dotierten CeresAward nominiert. Dieser wird in diesem Jahr zum siebten Mal vom Fachmagazin agrarheutevergeben. Landwirte aus Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland konnten sich in den vergangenen Monaten bewerben, aus den zehn Kategorie-Siegern wird anschließend der Landwirt des Jahres ermittelt.

  • Vögel sollen giftiger Raupe Garaus machen

    2020 02 04bz2Dass fast 20 Wasbütteler am Samstagmorgen schon früh auf den Beinen waren, war nicht zu überhören. Durch die geöffnete Tür der Werkstatt am Sportplatz drangen kräftige Hammerschläge und Sägegeräusche. Die Gemeinde hatte dazu aufgerufen, gemeinsam Vorsorge gegen den Eichenprozessionsspinner zu treffen, indem Nistkästen gebaut werden. Die sollen die natürlichen Fressfeinde der giftigen und lästigen Raupe, wie Blau- oder Kohlmeise, anlocken, erklärte Bürgermeister Hartmut Jonas dazu.

  • Gute Tröpfchen für die Kartoffeln

    2019 08 15bz3Schon wieder ein trockener Sommer, und sicher nicht der letzte. Landwirte wie Ernst Lütje aus Wasbüttel stehen fast täglich vor der schwierigen Entscheidung: Teuer beregnen oder weiter auf Regen hoffen? Erst recht, wenn die Kontingente aus Brunnen und Elbe-Seiten-Kanal beschränkt sind. Deshalb testen er und seine Partner Jochen Gaus und Ulrich Behrens Alternative Anlagen.

  • Streuobstwiesen: Natur pur

    2019 08 07az1„Seit 1988 ohne Pestizide, Herbizide, Fungizide und sonstige Gifte! Unsere 280 Hochstammbäume dürfen einfach leben.“ Nur wenige Meter hinter dem Eingang zur Streuobstwiese des Nabu in Wasbüttel gibt es unmissverständlich den ersten Aufklärungsunterricht, was hier vor dem Auge des Betrachters liegt – Natur pur. Natur, die sich frei entfalten darf, wo Menschenhand minimalst hilft. „Das sind 2,6 Hektar“, sagt Bernd Markert, erster Vorsitzender. Stolz fügt er hinzu: „Das dürfte in Niedersachsen eine der größten Streuobstwiesen sein.“

  • Eichenprozessionsspinner quälen Familie Schulz aus Wasbüttel

    2019 06 21bz1Im Sommer Terrasse und heimischen Garten genießen, ist für Familie Schulz nicht mehr drin, seit die Eiche, die teilweise auf ihrem Grundstück an der Calberlaher Straße steht, vom Eichenprozessionsspinner befallen ist. Die gesundheitlichen Folgen sind dramatisch. Alle Versuche, der Plage Herr zu werden, sind bislang fehlgeschlagen. Jetzt fordert die Familie, dass der Baum gefällt wird.

  • Mit Blühstreifen und Hotels: Wasbüttel hilft Insekten

    2019 05 14az2Das sind alles Eh-da-Flächen – sie sind eh da. Aber sie wurden bislang nicht genutzt: Auf 2000 Quadratmetern Ackerrandstreifen hat die Gemeinde Wasbüttel jetzt Blühstreifen angelegt, um Insekten Nahrung zu bieten. Und weil jemand, der für Kost sorgt, auch für Logis sorgen muss, gibt es rund um die Alte Schule mehrere Insektenhotels.

  • Drei Insekten-Hotels an der Alten Schule

    2019 05 14bz1Kaum fertig gestellt und offenbar schon ausgebucht. Die Rede ist vom Insekten-Hotel am Spielplatz gegenüber der Alten Schule. Unter dem Dach des großzügigen Domizils scheinen Wildbienen und Co. jeden Winkel zu bevölkern.

  • 1986: Neuer Lebensraum für bedrohte Tierarten

    1986 03 07 Gemeinde Feuchtbiotop 1 Bild800Zeitreise 200„Das Biotop, das hier entsteht, soll eine Art Rückzugsgebiet für bedrohte Tierarten sein“, erklärt Paul Lütge, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung Wasbüttel. Wer in diesen Tagen die Berge aus Sand sowie die vielen Schlammlöcher gesehen hat, ahnt wohl kaum, daß hier ein schönes „Stück Landschaft“ geschaffen wird. Eine Fläche von rund 30 000 Quadratmetern soll das Feuchtbiotop, das kein Erholungsgebiet für Menschen, sondern ausschließlich für die Tier- und Pflanzenwelt geschaffen wird, östlich von Wasbüttel einnehmen.

  • Die Störche sind da! [aktualisiert]

    Hallo liebe Storchenfreunde!

    Hier die ersten Meldungen über die Störche auf den Wasbütteler Maschwiesen.

    Der Zeitpunkt der Ostzieher-Störche ist eigentlich noch nicht gekommen. Aber am Freitag, 14. März 2014, gegen 10 Uhr besetzte ein Storch das Nest auf den Maschwiesen am Ortsausgang Richtung Calberlah.

  • Ein Dach für das Toilettenhäuschen

    Nachdem sich die Wasbütteler Eigenleister in den letzten beiden Jahren ganz auf die beiden Großprojekte Alte Schule und Bürgerbegegnungsstätte mit MTV Vereinsheim konzentrieren mussten, konnte am Samstag ein kleineres Projekt fertiggestellt werden:
    Das Toilettenhäuschen auf der Obstbaumwiese erhielt endlich sein Dach!

  • Wasbütteler Kuh mit blauen Augen

    In der Gifhorner Rundschau vom 7.12.2011 erschien ein Bericht, in dem eine Kuh mit blauen Augen abgebildet war. Die Redakteurin war anscheinend vom Wimpernschlag der Kuh so abgelenkt, dass ihr die blauen Augen gar nicht auffielen:

  • Enttäuschung: Zweiter Sommer ohne Schwalben

    Nisthaus der Schwalbenfreunde blieb ungenutzt
    Der Sommer neigt sich dem Ende. Den Schwalbenfreunden um Franz Vorderwülbecke hat er eine neuerliche Enttäuschung beschert: Auch im zweiten Jahr nach Bau des Schwalbenhauses am Feuerwehrgelände, nistete dort nicht ein einziges Mehlschwalbenpaar.

    Monatelang hatte Vorderwülbecke gemeinsam mit Claus-Peter Schöpke, Klaus-Dieter Brandt, Bernd Kaiser und weiteren Mitstreitern in einer Scheune gewerkelt, um das Schwalbendomizil zu schaffen. Die Idee hatte der Naturfreund aus Hessen mitgebracht. Tipps und Baupläne hatte er über das Internet vom Experten Reinhold Stork erhalten. Finanziert wurde das rund 800 Euro teure Projekt durch Teilerlöse des Wasbütteler Weihnachtsmarktes.

  • Großer Bahnhof für kleine Vögel

    Großer Bahnhof für kleine Schwalben: Zahlreiche interessierte Bürger waren neben Samtgemeindebürgermeister Metzlaff und Bürgermeister Lothar Lau auf die Wiese neben dem Wasbütteler Feuerwehrgerätehaus gekommen, um das Aufstellen des Schwalbenhauses zu beobachten. 

    Und das wurde mit dem großen Kran vom Lastwagen gehoben und passgenau in den bereits aufgestellten Holzpfahl gehievt. Letzte Hand legte dort Franz Vorderwülbecke an, die Wasserwaage gab Auskunft über den korrekten und geraden Sitz des großen, mit roten Schindeln gedeckten Daches."Ein knappes Jahr haben wir daran gearbeitet", sagte Vorderwülbecke über die Entstehungszeit der Nistmöglichkeit für Schwalben.

  • Erfinder gibt Tipps für das Schwalbenhaus

    Franz Vorderwülbecke und Klaus Brand aus Wasbüttel waren etwas verwundert: Im neuen Schwalbenhaus am Feuerwehrhaus hat sich dieses Jahr nicht eine einzige Schwalbe niedergelassen. Was haben sie falsch gemacht? 

    "Ich habe mal mit Reinhold Stork telefoniert, den ich im Internet kennen gelernt habe", so Vorderwülbecke. Stork aus Wettenberg bei Gießen (Hessen) ist der Erfinder derartiger Schwalbenhäuser und war Ideengeber für die Wasbütteler. Und: Er sagte prompt zu, die Sache vor Ort unter die Lupe zu nehmen.

  • Mascher und das erste Storchenpaar in Wasbüttel

    Meister Adebar, der Storch, hat ausgeschlafen. Er richtet sich auf, wirft den Nachttau von den Federn und ordnet mit dem Schnabel sein Gefieder.

  • Afrikanische Nilgans nimmt Storchennest in Beschlag

    Da scheint ein Vogel den Nil mit dem Mittellandkanal zu verwechseln: Eine afrikanische Gansart brütet bei Wasbüttel, und zwar hat sie einfach das Storchennest auf der Maschwiese in Beschlag genommen. 

    Das hätte Heinz Schemmel aus Calberlah, der Sprecher der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch, nun wirklich nicht erwartet: Statt eines Storchenpaares macht sich auf dem erst drei Jahre alten Zweiggeflecht in neun Metern Höhe nun ein Gänsepaar breit, dass in unserer Region ursprünglich gar nicht heimisch ist - aber wohl wird.

  • Auch der dritte Sommer brachte noch keine Schwalbe

    Noch immer nicht besiedelt ist das Wasbütteler Schwalbenhaus. Auch im dritten Sommer seit seinem Bau hat sich dort kein Schwalbenpaar zum Nisten niedergelassen. "Das kann Jahre dauern, bis die Vögel einen Standort annehmen", sagt Franz Vorderwülbecke, der den Bau initiiert hatte, nachdem er eine entsprechende Konstruktion in Hessen kennengelernt hatte.

  • Grauschnäpper brüten an der Haustür

    Vögel sind ja bemüht, ihren Nachwuchs möglichst gut zu schützen und vestecken ihre Nester so, dass man schon manchmal gut hingucken muss, um sie zu finden. Aber Im Winkel ist das nicht so, dort hat man schon Vogelnester in Briefkäasten gesehen. Aber in diesem Jahr ist der Brutplatz der Grauschnäpper nun wirklich ungewöhnlich.