
Es habe „eine beeindruckende Größe“, staunte Ortsbrandmeister Jens Zirbes. Am Samstag wurde der Wasbütteler Feuerwehr von der Samtgemeinde ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug übergeben – es soll den Brandschutz im Ort verbessern und löst gleichzeitig einen alten Wagen ab.
Eingeläutet wurde die feierliche Übergabe durch das knapp 120 Dezibel laute Martinshorn des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs. Und das haben sich die Wasbütteler Brandschützer redlich verdient.
Isenbüttels Samtgemeindebürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff lobte vor allem die Gemeinschaft der Feuerwehrleute und ihren Einsatz bei Veranstaltungen für das dörfliche Miteinander wie dem Osterfeuer und dem Aufstellen des Maibaums.
Ortsbrandmeister Zirbes freute sich: „Es ist bereits die dritte Fahrzeugübergabe in meiner Amtszeit – aber der erste wirklich neue Wagen.“
Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug hat 180 PS auf zwei Achsen verteilt und bietet Platz für fünf Brandbekämpfer. Das 7,9 Tonnen schwere Gefährt hat die Kommune 112.000 Euro gekostet.
Pastor Hans Joachim Kall mahnte bei „aller Liebe zur Technik“, dass es „hoffentlich nicht zum Einsatz kommen muss“. Für die kommenden Jahre plant die Kommune den Kauf weiter Fahrzeuge – als nächstes sind Calberlah und Vollbüttel dran.
Neben Politikern und Mitgliedern benachbarter Wehren kamen auch befreundete Brandschützer aus Zorge im Harz nach Wasbüttel, um mit zu feiern. Für musikalische Unterhaltung sorgte der Isenbütteler Posaunenchor.
Aus der Allerzeitung vom 05.04.2011 / AZ Seite 20, Foto: Gaus