Rauchwolken im Gerätehaus gehören der Vergangenheit an – und zwar bei allen acht Feuerwehren in der Samtgemeinde Isenbüttel: 44.000 Euro hat die Kommune für neue Absauganlagen ausgegeben, die Brandschützer haben beim Einbau selbst angepackt.


Besonderen Einsatz zeigte die Altersabteilung in Wasbüttel: Klaus-Dieter Brandt, Helmut Sauer, Franz Vorderwülbecke und Claus-Peter Schöpke haben gemeinsam mit Ortsbrandmeister Jens Zirbes an nur drei Tagen die komplette Anlage montiert.
„Man merkt die Verbesserung – wir haben keinen Qualm mehr in der Halle“, berichtet Zirbes. Und Brandt erinnert sich: „Früher haben die Klamotten schon ohne Brandeinsatz wie Hulle gestunken.“
Die Einsatzkleidung hängt schließlich an den Wänden rings um die Fahrzeuge. „Bei jedem Start wurden sie extrem vollgerußt“, erklärt Vize-Gemeindebrandmeister Ulf Kalkreuter. „Mit den Absauganlagen haben wir einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz unserer Einsatzkräfte geleistet“, berichtet Erich Day.
Der Abteilungsleiter für Gebäudemanagement im Isenbütteler Rathaus lobt vor allem das Engagement der Feuerwehrleute: „Durch ihren Einsatz beim Einbau haben wir 10.000 Euro gespart.“ Die Abgase werden nun direkt am Auspuff abgesaugt. Durch Schläuche werden die gefährlichen Rußpartikel über ein Gebläse ins Freie geleitet.
Ähnliche Anlagen gab es zwar bereits in Isenbüttel und Vollbüttel. Aber: „Die in Isenbüttel genügte nicht mehr den heutigen Standards, und die in Vollbüttel war Marke Eigenbau“, verrät Vize-Brandmeister Kalkreuter. Nun sind alle Gerätehäuser auf dem gleichen Stand.
Aus der Allerzeitung vom 20.01.2011 / AZ Seite 25, Fotos: Nowak (2)