Vorsitzender des MTV Wasbüttel: Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan.
Das neue Sportheim des MTV Wasbüttel nimmt Form an - und Farbe. "Wir sind alle voll im Einsatz", sagt der Vereinsvorsitzende Peter Marwede.
Zurzeit steht das Schwingen der Malerrollen auf der Tagesordnung. "500 Liter Farbe brauchen wir", rechnete Bernd Deckert gestern zusammen, der - wie einige andere im Team der ehrenamtlichen Helfer - rund 250 Stunden auf dem Buckel hat. "Drei Eimer haben wir noch. Dann sind wir mit dem Streichen fertig." Auch der Fliesenleger komme laut Marwede zügig voran. Die Toiletten und Duschen sind bereits abgearbeitet, nun sind die Umkleiden dran. Fest steht auch schon, wie es im Versammlungsraum aussehen soll: passend zu den Vereinsfarben Rot, Weiß sowie ein bisschen Grau. "Das haben die Gymnastikdamen ausgesucht."
"Wir sind mit unseren Arbeiten auf dem Stand der Dinge", so der Vorsitzende. Heißt: alles im Zeitplan. "Ich bin stolz auf die Mannschaft." Wenn alles glatt läuft, könnten die neuen Räume Mitte oder Ende Januar bezogen werden.
Liebe Hehlenrieder!
Man kann den Arbeitseifer der freiwilligen Helfer im Wasbütteler Sportheim gar nicht hoch genug halten!
Als frischer Eigenheimbesitzer weiß ich, was es heißt, zu dämmen, Gipskartonplatten zu schrauben und zu verspachteln, Kabel zu verlegen und ein ganzes Haus von innen und außen mit Farbe zu streichen. Da schwillt die Brust nicht nur vor Stolz, sondern auch unter Muskelkater. Da weiß man in der Tat, was man getan hat - bei jeder weiteren Bewegung.
Nur mal zur Veranschaulichung: Wenn die Wasbütteler sagen, sie brauchten 500 Liter Farbe, dann heißt das auch, dass sie somit rund eine halbe Tonne Gewicht an Wände und Decke gestemmt haben, die Grundierung noch nicht mitgerechnet.(Maler-)Hut ab!
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Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 1. Dezember 2010, Gifhorn Lokales, Seite G05, Foto: Silberstein