„Bei uns gewinnt jeder einen Blumentopf“, gab Organisator Gerold Finke vom MTV Wasbüttel als Motto vor. Und damit war klar, dass die Tischtennis-Dorfmeisterschaft am Freitagabend vor allem Spaß machen sollte.

 

Der Wettkampfgedanke war trotz Wanderpokals für die Erstplatzierten bei allen 25 Teilnehmern zweitrangig. Spannende Partien lieferten sie sich trotzdem. Dafür sorgte auch, dass im Teilnehmerfeld niemand Vereins- oder gar Punktspiel-Erfahrung vorweisen konnte. Ausschließlich Gelegenheitsspieler starteten. „Das macht es sehr ausgeglichen und interessant anzuschauen“, sagte der Organisator.

Erstmals ausgespielt wurde die Dorfmeisterschaft in Wasbüttel übrigens vor mehr als 20 Jahren. Seit dem Hallenneubau 1997 werden jährlich in Wasbüttel die besten Hobbyspieler im Tischtennis ermittelt. Besonders erfreulich: „Es spielen immer auch Neubürger mit“, erzählte Finke. Diesmal starteten neun Frauen und 15 Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren. Die Gruppen wurden zufällig zugelost.

Nach Vor- und Hauptrunde standen die Sieger in drei Kategorien fest: Männer- und Fraueneinzel sowie Doppel. Beste Spielerin des Turniers war Maren Dürr vor Vanessa Hollemann und Margit Till, bester Spieler Dirk Lischnewski vor Andrej Kupp und Rolf Schliephacke. Das Doppel-Finale gewannen Dirk Lischnewski und Kerstin Babel gegen Michael Hollemann und Karsten Keitel.

Alle Turnierspieler bekamen eine Priemel im Pflanztopf. Wer ausgeschieden war oder eine Turnierspielpause hatte, half als Schiedsrichter, nutzte die Zeit zum Plaudern oder spielte einfach weiter. Rundlauf kam dabei besonders gut an – auch noch lange nach Ende des Turniers.

Quelle: Allerzeitung vom 19.01.2009 / AZ Seite 14 Ressort: GLOK, Foto: Niebuhr