Die Arbeitsgruppen der Initiative Wasbütteler Dorfleben finden immer wieder einen neuen Dreh, um Schwung in den Ort zu bringen. Im Moment organisieren sie einen Pop-Klavierabend mit dem jungen Pianisten Walter Jakobi.

 

Der lebendige Adventskalender im Strohballenhaus war die erfolgversprechende Auftaktveranstaltung des musikalisch-kulturellen Arbeitskreises innerhalb der Initiative. Angespornt durch den Zuspruch stecken die Initiatoren nun tief in der Planung für weitere Veranstaltungen. Vieles ist noch offen, das nächste musikalische Schmankerl steht allerdings unmittelbar bevor. Am Freitag, 6. Februar, soll um 18.30 Uhr in den Räumen der Freikirche das erste eigenständige und abendfüllende Pop-Klavierkonzert des erst 18-jährigen Wasbütteler Pianisten Walter Jakobi stattfinden.

Zusammengeführt hat die Beteiligten der Zufall. "Ich hatte schon vor Jahren in Celle bei einer Seniorenweihnachtsfeier gespielt und kam auf die Idee, das auch in Wasbüttel anzubieten", sagte der junge Künstler. Zu diesem Zeitpunkt stand das Programm für die Weihnachtsfeier der Gemeinde schon, die Dorfinitiative wollte das Angebot aber nicht ausschlagen. "Wir haben angefragt, ob Walter sich vorstellen kann, ein richtiges Konzert zu geben und er hat spontan zugesagt", berichtete Pastor Dirk Zobel.

Der Beginn sei bewusst früh gewählt, um ganze Familien für den Konzertabend zu begeistern. Der Eintritt ist frei, für einen Imbiss in der Pause wird gesorgt und im Anschluss soll es noch Gelegenheit zum lockeren Plausch geben. "Alle Wasbütteler sind herzlich eingeladen", sagte Anne Jonas, die mit ihren Mitstreiterinnen noch über dem Speisenangebot brütet, während das musikalische Programm in Jakobis Kopf schon klar Gestalt angenommen hat. "Es werden Titel von Beatles zu hören sein und einige Titelmelodien bekannter Kinofilme", so der junge Mann, der mit 13 Jahren das Klavier für sich entdeckte, zweieinhalb Jahre Unterricht nahm und heute sogar mit Eigenkompositionen zu überraschen versteht.

Gifhorner Rundschau, Wolfsburg, 16. Januar 2009, Gifhorn Lokales, Seite G05,  Foto: Wimmer