Bei einer spannenden Schnitzeljagd mit reger Beteiligung erkundeten am Sonntag die jüngsten Wasbütteler abenteuerlustig den Ort und die nähere Umgebung.
Dabei hatte es eine Stunde vor dem geplanten Start so ausgesehen, dass die Veranstaltung des Vereins Wasbütteler Dorfleben nicht nur sprichwörtlich ins Wasser fallen würde.
Es regnete stundenlang in Strömen. Organisator Patrik Heinze hatte sich bereits auf eine Absage eingestellt. Doch pünktlich schloss der Himmel seine Schleusen. Zur Überraschung des Organisatoren-Duos, das durch Stefan Vollmer ergänzt wurde, standen 15 Kinder zwischen drei und acht Jahren wetterfest gekleidet Punkt 15 Uhr vor der Alten Schule zum Abmarsch parat. Die waren ruckzuck in zwei Gruppen aufgeteilt und mit Fingerfarbe auf den Wangen farblich unterschieden.
Den Bollerwagen mit Utensilien für geplante Spiele und reichlich Proviant für die dreistündige Tour durch die Gemeinde im Schlepptau, ging es pünktlich und mit einer Frage zur Ortsgeschichte los. Dass Kühe auf einer Weide stehen und man eine Pumpe braucht, um sie zu tränken, war schnell geklärt. "Wo steht denn hier die nächste Pumpe?", wollte Heinze wissen. Die Kinder brauchten nicht lange zu überlegen: "Bei Siebrechts", kam die vielstimmige Antwort wie aus der Pistole geschossen. Damit war auch die erste Station benannt, zu der sich die muntere Truppe über die Mittelstraße bis zur Straße Im Winkel in Bewegung setzte. Was lag näher, als die Pumpe dort gleich für das erste Spiel zu nutzen. Bei dem galt es, Wasser in Blechdosen zu balancieren.
Bei der Beantwortung von Fragen und der Bewältigung von Aufgaben sammelten beide Gruppen reichlich Punkte. Die entschieden am Ende allerdings nur darüber, wer etwas mehr von der süßen Belohnung abbekam. Die war in Form von Gummibärchen für alle Teilnehmer eingeplant. dw
Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 16. August 2011, Gifhorn Lokales, Seite G04, Foto: Wimmer