Die frisch sanierte Alte Schule steht allen Wasbüttelern offen – das wird in der am Samstag angelaufenen Festwoche mehr als deutlich. „Wir möchten zeigen, welche Möglichkeiten das Gebäude bietet“, erklärte Renate Altenkirch vom Wasbütteler Dorfleben.

 

Der Verein hat die Festwoche organisiert. Ermöglicht hat die unterhaltsame wie informative Woche aus Kunst, Kultur und Know-how das Zusammenspiel aller Wasbütteler Vereine und Einrichtungen. Gleich zum Auftakt legten sie sich mächtig ins Zeug:

  • Die Feuerwehr bot am Samstag ein Elefantenspiel und Zielwerfen für Kinder
  • der Schützenverein Lichtpunktschießen
  • der Nabu bastelte Wildbienenhotels und Nistkästen.
  • Die Chorkinder von Silke Zieske und
  • der Frauensingkreis von Claudia Bolik-Jennebach erfreuten die Gäste am Samstag mit Lieder
  • eine Theatergruppe führte am Sonntag auf, wie Schulunterricht früher ablief. Marlene Stumpf-Hotop schlüpfte in die Rolle der Lehrerin, sie hat viele Jahre selbst in Wasbüttel unterrichtet.

„Mütze abnehmen!“, machte sie Schüler Paul Lütje gleich zu Beginn klar, wer damals im Schulalltag das Sagen hatte. Das Stück kam erstklassig an: „Es sind so viele Zuschauer da. Wir wissen gar nicht wohin mit ihnen“, sagte Altenkirch. „Jeder Verein trägt zum Gelingen bei, unheimlich viele Helfer engagieren sich im Hintergrund“, betonte Altenkirch.

Die Festwoche hat zwar gerade erst begonnen, für das Wasbütteler Dorfleben um Altenkirch, Gisela Keese-Paulo und Margit Till kam aber schon am Wochenende das erklärte Ziel in Sichtweite: „Jeder soll sich in der Alten Schule zu Hause fühlen.“

Aus der Allerzeitung vom 21.02.2011 / AZ Seite 19, Fotos: Ron Niebuhr (3)