Hämmern, Sägen, Feilen: Das ist jetzt in der Wasbütteler Grundschule möglich, ohne dass der Lärm jemanden stört. Gestern wurde der neue Werkraum im Keller des Gebäudes offiziell in Betrieb genommen. „Das ist ein besonderer Komfort für unsere kleine Schule“, freute sich Schulleiter Rolf Schliephacke.
Und auch bei den Schülern kommt der neue Raum gut an. Bennet Buhmann, Isabelle Sievers, Tom Erik Klenner, Tim Kaufmann und Jolina Meinecke aus der Klasse 4a gehörten zu den ersten, die den Raum nutzen konnten.
„Das ist besser als Werken im Klassenraum“, waren sie sich nach der ersten Stunde einig. „Wir haben Fantasietiere aus Pappe gebaut. Dafür haben wir Schere und Cuttermesser benutzt“, berichtet Tim Kaufmann.
Der neue Werkraum bietet Platz für 24 Schüler. Im Dezember begann der Umbau des einstigen Gesellschaftsraums der Feuerwehr. Nun gibt es einen zweiten Fluchtweg, Wände wurden gestrichen, Kabel verlegt und eine neue Beleuchtung wurde eingebaut. Eltern und Lehrer haben dabei tatkräftig mitgeholfen. Zur neuen Ausstattung gehören Werkbänke, Schränke, Maschinentische, Bohrer, Hammer, Sägen und Lötkolben. Die Kosten für den Umbau: 21.300 Euro. Der Raum soll nicht nur für den Unterricht, sondern auch für den Ganztagsbetrieb genutzt werden. Allerdings fehlt der Schule noch ein Anbieter für eine Werk-AG. Dennoch sind Schüler und Lehrer froh, endlich einen eigenen Werkraum zu besitzen. „Das hat ganz schön gedauert, bis alles fertig war“, erklärt Viertklässler Tim Kaufmann.
Aus der Allerzeitung vom 04.02.2011 / AZ Seite 16, Fotos: Albroscheit