Die Grundschüler in Wasbüttel können sich freuen: Zum Werkeln und Basteln haben sie nun einen neuen, gut ausgestatteten Raum. Gestern war die offizielle Eröffnung. "Das ist ein besonderer Komfort für unsere kleine Schule", freute sich Schulleiter Rolf Schliephacke, "wir sind sehr zufrieden." Der gerade fertiggestellte Werkraum soll auch für den Kunstunterricht und für die Ganztagsschule genutzt werden.

Seit Dezember hat die Samtgemeinde den ehemaligen Feuerwehrraum für bis zu 24 Schüler umbauen lassen - und zwar für genau 21300 Euro, wie Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Friedrich Metzlaff stolz verkündete. Die alte Theke der Brandschützer musste Werkbänken, Hockern sowie Bohr- und Sägemaschinen weichen. Eine Trennwand und die gesamte Vertäfelung wurden herausgerissen, ein Absetzbecken für Tonarbeiten und helle Lampen installiert. "Das ist wirklich ein Gewinn für die Schule", so Metzlaff, "Voraussetzung des Kreisbauordnungsamts für den Werkraum war aber erst einmal ein zusätzlicher Notausgang." Gar nicht so einfach, den im flachen Keller mit querlaufenden Leitungen einzubauen. Die Lösung fand sich schließlich an der nordwestlichen Ecke des Gebäudes: Extra-Keller-Treppe, Fenstertür und Verlegung einiger Rohre verschlangen allein rund 9000 Euro. Die Kinder haben die Werkzeuge schon in die Hände genommen: "Wir haben mit Cutter und Schere Fantasietiere aus Pappe gebastelt", erzählten Bennet, Isabelle, Tom Erik, Tim und Jolina aus der 4a stolz. Auch kleine Schiffe zieren bereits den Raum. Ein Utensil vermisste Tom Erik gestern allerdings: "eine Kreissäge". Da musste Schliephacke in der Tat passen - "die haben wir nicht".

Das nächste Projekt nimmt die Samtgemeinde auch bereits in Angriff: Der ehemalige Raum des Feierabendvereins wird derzeit für die Essensausgabe zum Nachmittagsangebot umgebaut.

Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 4. Februar 2011, Gifhorn Lokales, Seite G04, Foto: Silberstein