Wer glaubt, ein Spaziergang am Elbe-Seitenkanal ist langweilig, der irrt gewaltig. Familie Fiedler aus Wasbüttel - Marc, Stefanie und Tochter Tamara mit Labrador Luna - hat jedenfalls Spannendes zu berichten und die Geschichte fotodokumentarisch festgehalten: "Wir haben einen schönen Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein und minus 8Grad Celsius am Elbe-Seitenkanal gemacht und eine super Geschichte beobachtet."
Angefangen habe es mit dem Eisbrecher "Berlin", der in Richtung Uelzen unterwegs war. Im Schlepptau das Schiff "Lübbenau", für das er die Fahrrinne freibrach. Plötzlich kamen zwei Schiffe entgegen. "Alle mussten stoppen, weil die Fahrrinne zu klein war." Also musste der Eisbrecher die Rinne auf einer länge von 300 Metern vergrößern und hatte ordentlich zu tun. "Alles hat Prima geklappt, das erste Schiff 'Erika' ist mit weniger als einem Meter an 'Lübbenau' vorbeigefahren." Dann kam das nächste Schiff entgegen - also wieder volle Kraft voraus und wieder die Rinne vergrößern. Damit nicht genug, zuletzt kam noch ein größeres Schiff ("Primero"). "Das Spektakel hat ungefähr 30 Minuten gedauert."
aus der Gifhorner Rundschau vom 7. Februar 2012
