Manfred Altenkirch und Margit Till bauen den Internetauftritt der Gemeinde - Nun suchen sie Mitstreiter
Manfred Altenkirch aus Wasbüttel ist niemand, der sich in den Vordergrund stellt - er agiert lieber im Hintergrund, dafür gründlich und professionell. So hat er in den vergangenen Monaten auch eine Homepage für die Gemeinde auf die Beine gestellt.
"Mit Computern beschäftige ich mich schon seit 30 Jahren", sagt der 59-Jährige. In den vergangenen Jahren hat er auch schon einige Gehversuche im Internet unternommen, unter anderem den Web-Auftritt für die Grundschule Isenbüttel aufgebaut. Doch eins stört ihn seit Jahren: dass es keine wirkliche Internetplattform für Wasbüttel gibt. Im April dieses Jahres habe Altenkirch das Okay von der Gemeinde bekommen, so etwas ehrenamtlich aufzubauen - und hat angefangen.
Unter der Internetadresse www.wasbuettel.de findet der Besucher seit 1999 nur ein Baustellenschild. "Ich habe schon mit dem Domaininhaber gesprochen", so Altenkirch - man werde die Adresse wohl für den Ort bekommen. Solange jedoch wird man ein paar Buchstaben mehr in den Computer tippen müssen, um zum neuen Angebot zu gelangen: www.gemeinde-wasbuettel.de.
Die Homepage soll kein Alleinprojekt von Altenkirch bleiben: "Es sollen mehrere dran arbeiten." Deshalb habe er von vornherein ein Redaktionssystem eingebaut, das mache die Bedienung und das Einstellen von Artikeln sehr einfach. Eine Mitstreiterin hat der ehemalige Elektroingenieur bereits: Margit Till zeichnet für Design und Farbzusammenstellung der Webseite verantwortlich. Weitere sucht das Duo auch über die Initiative Dorfleben (siehe Artikel unten).
So sollen neben aktuellen Meldungen aus Politik, Vereinen und Gewerbe, neben Pressespiegel und Veranstaltungskalender auch die Dorfchronik digital verfügbar sein. "Die muss rein, wenn sie fertig ist", so Altenkirch. Ein paar alte Klassenfotos können die Besucher schon jetzt einsehen.
Einen großen Anspruch hat der Wasbütteler allerdings an die neue Homepage: "Sie muss immer aktuell sein. Zum Beispiel darf ein Termin nicht drei Monate drin stehen." Auch an Struktur und Aussehen soll noch gefeilt werden: "Das war erst einmal eine 80-prozentige Lösung, damit es schnell geht. Das bekommen wir noch schicker hin", zeigt er sich zuversichtlich.
Gifhorner Rundschau, Wolfsburg, 13. September 2008, Gifhorn Lokales, Seite G03
© Braunschweiger Zeitungsverlag, 2005