Fachausschuss investiert 3200 Euro für Verein
Was kommt zuerst - die Planung oder ein Haushaltsposten? Um diese Frage drehte es sich unter anderem in der Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sportausschusses des Wasbütteler Gemeinderats. Die Außenanlage des Schützenheims soll renoviert werden. Allerdings wegen der direkten Nachbarschaft erst nach den Festivitäten des MTV, weshalb noch nicht klar ist, was das Ganze dann kostet.
Die Verwaltung schlug vor, erst einmal 1500 Euro im Haushalt vorzusehen, um Terrasse und Eingangsbereich auf Vordermann zu bringen. "Wir können doch nicht pauschal etwas einstellen, wenn wir nicht wissen, was genau gemacht werden soll", warf Alex Birke (SPD) ein. Der Betrag sei "über den Daumen gepeilt", sagte Bürgermeister Lothar Lau (CDU), aber wichtig für den Haushalt. "Und uns geht ja kein Euro verloren, wenn wir das nicht komplett ausgeben." Birke war allerdings eher der Meinung, dass der Betrag viel zu gering ist: "Für Pflastersteine und externe Planung? Das reicht nie. Der Ansatz müsste 3000 Euro groß sein." "Entweder müssen wir den ersten Betrag so zur Kenntnis nehmen oder den ganzen Tagesordnungspunkt verschieben, um uns vor Ort ein Bild zu machen", sagte Ernst Lütje (CDU) und stellte sich hinter Lau. Mit drei gegen zwei Stimmen blieb es bei der Empfehlung zur Kenntnisnahme.
Zusätzlich dazu soll der Schützenverein auch noch 900 Euro als Zuschuss bekommen. Das ist die Hälfte der Kosten für zwei neue Gewehre, die für Wettkämpfe angeschafft wurden. Für weitere 800 Euro soll eine Alarmanlage angeschafft und vom Verein selbst im Schützenheim eingebaut werden.
aus der Gifhorner Rundschau vom 10. Februar 2012