Dem Regen getrotzt hat der Wasbütteler Bauausschuss am Samstagvormittag. Das Gremium schaute sich, verstärkt durch weitere Ratsmitglieder, im Dorf und in der Feldmark um.
Es ging um Bäume, Straßenlaternen und Gehwege. Bei letzteren sieht Bürgermeister Lothar Lau erheblichen Handlungsbedarf: „Wir müssten sie total sanieren. Aber auf einen Schlag geht das natürlich nicht.“ Beheben möchte man daher zunächst die stärksten Schäden, etwa durch Wurzeln großer Bäume. Besonders betroffen sind der südliche Gehweg entlang der Calberlaher Straße und der Weg zum Friedhof. „Ältere Menschen, womöglich mit einem Rollator, kommen da kaum noch lang“, erklärt Lau. Hier wie dort gilt: „Wir möchten die Bäume gerne erhalten“, betont Lau.
Die Linden am Friedhofsweg etwa seien gut 100 Jahre alt. Augenmaß statt Kahlschlag lautet daher die Devise – auch an Wirtschaftswegen. Dort geben Weiden, Birken und Ulmen Grund zur Sorge. „Die Weiden müssen wir scheiteln. Sonst brechen sie unter der Last ihrer Kronen auseinander“, berichtet Lau. Birken und Ulmen leiden unter Krankheiten: „Besteht die Gefahr, dass sie umstürzen, müssen wir sie entfernen.“
Auf dem neuen Parkplatz an der Alten Schule soll eine Laterne aufgestellt werden. Sie soll nach Bedarf brennen, ideal wäre wohl ein Bewegungsmelder oder eine Zeitschaltuhr, so Lau. Zudem sollen Absackungen in der Sportplatz-Drainage behoben werden.
Mit der Bereisung bereitete sich der Ausschuss auf die nächste Sitzung vor, Beschlüsse wurden nicht gefasst.
aus der Allerzeitung vom 10.01.2012 - Seite 13, Foto: Ron Niebuhr