"Die Verkehrsschau Ende Juni verlief für die Gemeindeverwaltung unbefriedigend", berichtete Bürgermeister Lothar Lau bei der Gemeinderatssitzung. "Wir haben das Vorgehen angemahnt, mehr möchte ich dazu nicht sagen".
Zunächst werde nun das Protokoll abgewartet, um dann den Widerspruch zu formulieren.

Bei der Bereisung habe die Kommission in Wasbüttel die Größe der Tempo-30-Schilder bemängelt. Diese entsprächen mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern nicht den amtlichen Vorgaben von achtzig Zentimetern.
Außerdem sei angeregt worden, die unbebaute Fläche zwischen den Straßen "Am Köweken und "Im Winkel" durch Ortseingangs- und -ausgangsschilder als solche für die Verkehrsteilnehmer kenntlich zu machen. Der Bericht stieß sowohl beim Rat als auch bei den Bürgern auf Unverständnis.
Weiter berichtete der Bürgermeister, dass im Laufe dieser Woche der neue Trecker der Gemeinde übergeben wird. Die Pflasterarbeiten am Sportheim und Bürgertreff gehen voran. Im Zuge der Zufahrtspflasterung werde auch der Behindertenparkplatz hergerichtet.
Die Photovoltaikanlage ist am Netz. "Nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft sie jetzt rund und liefert guten Strom."
Die Spielplätze am Eichenkamp und im Fasanenweg wurden von einer Fachfirma auf Mängel untersucht. Zwei geringfügige Mängel seien bereits behoben worden. Das Fußballtor, das seinerzeit bewusst lose installiert wurde, müsse nun doch befestigt werden.
Dem Nutzungsvertrag mit der Kirchengemeinde St. Marien Isenbüttel stimmte der Rat einstimmig zu. Die Kirchengemeinde ist Eigentümerin des Grundstücks gegenüber der Alten Schule in der Mittelstraße 2.
Sie verpachtet das Grundstück an die Gemeinde, die dort Parkplätze und einen Spielplatz errichten will. Kosten entstehen der Gemeinde nicht. Im Gegenzug erhält die Kirche das Recht, Räume in der alten Schule für kirchliche Zwecke zu nutzen.
Bei der Neufassung der Vergnügungssteuersatzung reagierte die Gemeinde auf eine geänderte Rechtslage. Bislang wurden die Glücksspielautomaten in der Gaststätte pauschal besteuert. Die Steuer war vom Gastwirt zu zahlen. In Zukunft muss der Aufsteller die Steuern nach den tatsächlichen Einnahmen entrichten.
Aus der Gifhorner Rundschau, Wolfsburg: 21. Juli 2011, Gifhorn Lokales, Seite G05, Archivfoto