Wo soll das neue Baugebiet hinkommen: in der Verlängerung des Immenwegs, am Gänsegrund oder am Ortseingang gegenüber der Feuerwehr? Diese Frage beschäftigt zurzeit viele Wasbütteler (AZ berichtete).

Die vom Rat in Auftrag gegebene Analyse liegt nun vor – eine Empfehlung spricht diese nicht aus, sie benennt lediglich Vor- und Nachteile.
- Immenweg: Möglich wären zehn bis zwölf Bauplätze. „Mehr ist wegen der gesetzlichen Abstände zum Waldrand einfach nicht drin“, erklärt Bürgermeister Lothar Lau. Und ob die 1000-Meter-Entfernung zum Zentrum tatsächlich ein Hinderungsgrund ist, muss noch geklärt werden.
- Gänsegrund: Die Fläche wäre in etwa genauso weit vom Zentrum entfernt, bietet aber Platz für 15 oder 16 Bauplätze.
- Feuerwehr: Der Verkehr könnte direkt auf die Kreisstraße geführt werden, und müsste nicht – wie bei den anderen Flächen – durchs Wohngebiet rollen. Platz wäre für fast 20 Bauplätze. „Aber mit der Entwässerung könnte es schwierig werden“, so Lau.
- So geht?s weiter: „Wir warten noch auf Aussagen des Wasserverbandes zum Grundwasserspiegel“, erklärt Lau. In den nächsten vier Wochen solle der Rat entscheiden. Die Grundstückseigentümer seien allesamt gesprächsbereit, bestätigt der Bürgermeister. Gebaut werden könnte dann im nächsten Jahr.
Aus der Allerzeitung vom 19.05.2011 / AZ Seite 23, Fotos: Nowak