Wachstum für Wasbüttel: Der Gemeinderat möchte ein neues Baugebiet ausweisen. Drei Flächen hat die Politik ins Auge gefasst. In Absprache mit der Samtgemeindeverwaltung ist das Braunschweiger Planungsbüro Dr. Schwerdt jetzt beauftragt worden, die möglichen Gebiete zu begutachten.

 

Ein Ergebnis gab es bei der Ratssitzung am Mittwochabend noch nicht.
In der engeren Wahl sind Flächen in der Verlängerung des Immenweges, zwischen Gänsegrund und Maschweg sowie an der Ortsausfahrt nach Ohnhorst gegenüber der Feuerwehr.
Und zu allen drei Flächen hat der Wasserverband bereits Stellung bezogen. Als alleinige Entscheidungsgrundlage taugte das für den Wasbütteler Rat allerdings nicht. Nach Ansicht des Wasserverbandes ist der Immenweg am besten geeignet: „Der Grundwasserpegel ist niedrig, Regenwasser lässt sich leicht versickern“, fasste Bürgermeister Lothar Lau zusammen.
Im Gänsegrund stehe das Grundwasser etwas höher.
Und gegenüber der Feuerwehr sei aus wasserbaulicher Sicht mit den höchsten Kosten zu rechnen. Denn: „Das Gelände liegt sehr tief.“

Beplanbar seien alle Flächen, nur eben mit unterschiedlich großem Aufwand, so die Einschätzung des Wasserverbandes. Bürgermeister Lau erklärte: „Für eine Bewertung der Flächen durch das Planungsbüro sind vier Wochen angesetzt.“
Mit einem Ergebnis rechne er nach Ostern. Im Bau- und Verwaltungsausschuss lege man sich dann zeitnah auf ein Gebiet fest.
Übrigens: „Verkaufsbereitschaft haben alle Eigentümer signalisiert. Konkrete Preisverhandlungen stehen noch aus“, sagte Lau.

Aus der Allerzeitung vom 15.04.2011 / AZ Seite 27