Ihre Luftgewehre haben die Wasbütteler Schützen im Tresor in ihrem Vereinsheim eingeschlossen, die Pistolen werden jedoch beim Schießsportleiter zu Hause verwahrt. „Wir bräuchten eine Alarmanlage, um sie wieder am Schießstand lagern zu dürfen“ , erklärte Vereinschef Adrian Mende vor Ort den Wasbütteler Politikern – und die sprachen sich für den Kauf der nötigen Alarmanlage aus.
An drei von vier Seiten ist das Wasbütteler Schützenheim von freier Fläche umgeben: „Genau das ist unser Problem“, sagte Mende beim Ortstermin des Wasbütteler Jugend-, Kultur- und Sportausschusses. „Es gibt ringsum keine Nachbarn mit einem wachsamen Auge.“
Um die Waffen trotzdem vor Ort lagern zu können, brauchen die Schützen nun eine Alarmanlage. „Das hat uns der Landkreis zur Auflage gemacht“, betonte Mende. Auf eine Verbindung mit einer Sicherheitsfirma will die Gemeinde aus Kostengründen aber verzichten: „Es reicht, wenn es einen lauten Alarm und eine große rote Rundumleuchte gibt, und drei Leute vom Verein übers Telefon informiert werden“, meinte Bürgermeister Lothar Lau. „Und dann ist das halbe Dorf sowieso auf den Beinen.“
Gleichzeitig mit dem Einbau der neuen Alarmanlage sollen zudem Wasserschäden am Wasbütteler Schießheim ausgebessert werden. Geplant ist ein neuer Fußboden in Vereinsheim und Teilen des Schießstandes.
Aus der Allerzeitung vom 02.03.2011 / AZ Seite 21, Foto: Nowak