roße Nachfrage nach Bauland hält nicht nur den Calberlaher Bürgermeister Jochen Gese auf Trab (AZ berichtete). Auch dem Wasbütteler Amtskollegen Lothar Lau liegen Anfragen von möglichen Bauherren vor. Und die Gemeinde hat umgehend reagiert, am Donnerstagabend hat der Bauausschuss über die Umwandlung verschiedener Flächen im Dorf in Bauland beraten.

Vorsitzender Paul Lütje präsentierte Politikern und Gästen fünf mögliche Flächen: Östlich des Ahornringes, westlich des Immenweges, südlich des Gänsegrundes, nördlich der Feuerwehr sowie westlich des Martinsbütteler Weges. Die Flächen sind Grün- und Ackerland, teils bewaldet.

Der Flächennutzungsplan erfasst derzeit lediglich drei mögliche Areale: Immenweg, Ahornring und Martinsbütteler Weg.

Der Bauausschuss favorisierte die gut 1,6 Hektar große Fläche westlich des Immenweges und nördlich der bestehenden Bebauung entlang des Eichenkamps. Berücksichtigt man die vorgeschriebenen Mindestabstände zum angrenzenden Wald und die Verluste durch Straßen, „bleibt vielleicht ein Hektar übrig“, schätzte Lütje.

Genug für zehn bis zwölf Grundstücke. Ebenfalls in der engeren Wahl: die deutlich größere Fläche nördlich der Feuerwehr. Hier wären wohl doppelt so viele Grundstücke realisierbar. Allerdings spielt der Zweckverband Großraum Braunschweig da kaum mit: „Er genehmigt uns ein Baugebiet mit maximal 15 Grundstücken“, so Lau. Auch müsste an der Feuerwehr ein Kreisel gebaut werden, sofern das Baugebiet von der Hauptstraße aus erschlossen wird. Auf ein Areal festlegen mochte sich der Ausschuss nicht, eine Bereisung soll Klarheit schaffen.

Lau
Aus der Allerzeitung vom 19.02.2011 / AZ Seite 25 , Fotos: Ron Niebuhr (2)