Jeden Abend öffnet sich ein Türchen: Auch in Wasbüttel, Isenbüttel und der Tankumsee-Siedlung findet ein lebendiger Adventskalender statt.
Menschen treffen sich, um einen Moment inne zu halten in der Hektik des Alltags und sich auf die Weihnachtszeit zu besinnen.
Das 15. Türchen tat sich in der Friedenskirche Wasbüttel auf. Pastor Dirk Zobel erläuterte, dass die Gemeinde ohnehin regelmäßig Adventsabende veranstalte. Nun habe man sich erstmals dem lebendigen Adventskalender angeschlossen – vorbereitet vom bewährten Team der Abende. „Wir möchten, dass Sie als Besucher etwas mitnehmen – einen Moment der Ruhe oder auch Freude auf Weihnachten“, begrüßte der Pastor die Gäste.
Viele Bürger waren der Einladung gefolgt, die Plätze an den Tischen in der stimmungsvoll beleuchteten Kirche waren gut gefüllt. Ganz junge Gäste fanden sich dort ebenso wie ältere Besucher. Für rund eine Stunde konnten sie gemeinsam der Hektik des Alltags entfliehen und sich bei Kinderpunsch, Glühwein und Keksen am Programm erfreuen. Eine Vielzahl von Gemeindegliedern beteiligte sich daran. Es gab klassische Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „O Tannenbaum“, aber auch kirchliche Stücke wie „Tochter Zion“. Hinzu kamen Gedichte und Geschichten, die auch die Kinder unter den Besuchern ansprachen. Ein Höhepunkt waren auch die Bibeltexte zu den Ereignissen vor Heiligabend: Maria, wie sie erfährt, dass sie ein Kind bekommt und dann Elisabeth besucht. Die Textstellen wurden durch Darsteller in verschiedenen Rollen präsentiert.
Die verbleibenden Türchen im Lebendigen Adventskalender (Beginn jeweils um 18 Uhr) sind:
17. Dezember: Familie Fichtner, Ringstraße 7 in Isenbüttel.
18. Dezember: Vossen-Hengstmann, Birkenhain 9, Tankumsee-Siedlung.
19. Dezember: Flötenensemble an der Kapelle in Wasbüttel.
20. Dezember: Familie Breuel, Hauptstraße 20 in Isenbüttel.
21. Dezember: Familie Thorwarth, Buchenweg 1 in Wasbüttel.
22. Dezember: Familie Hoffmann, Steinbruchweg 1 in Wasbüttel.
23. Dezember: Musik mit „Ten or Bass“, Mausoleum in Isenbüttel.
Foto: Chris Niebuhr
aus der Allerzeitung vom 17.12.2011 / AZ Seite 23