An die 200 Wasbütteler Bürgerinnen und Bürger informierten sich über den Baufortschritt und die geplante Nutzung der Alten Schule. Die Architektin Sigrid Sauß führte die Interessenten durch die Räumlichkeiten, unterstützt von einem Team des "Wasbütteler Dorflebens" .
Dabei wurde die zukünftige Nutzung erläutert . Im ehemaligen großen Klassenzimmer soll das Herzstück des Hauses entstehen, die Kaffeestube, in der sich die Wasbütteler Bürger ungezwungen treffen können. Der Raum soll in hellen Farben gehalten werden. Die alten Schulpaneelen werden aufgearbeitet und bilden den Rahmen für eine Möblierung im "Küchenstil". Vor der langen Fensterfront (zur Straße hin) kann eine durchgehende Bank stehen, davor mehrere Tische. Für die Stühle haben sich die Planer etwas besonderes ausgedacht. Ausrangierte Holzstühle aus Wasbütteler Haushalten sollen in einer Gemeinschaftsaktion aufgearbeitet und einheitlich hell gestrichen werden.
Gleich im Raum nebenan liegt das Kaminzimmer, das mit alten Polstermöbeln kuschelig ausgestattet werden soll.
Eine Küche bietet die Möglichkeit, Kaffee zu kochen und kleine Speisen herzustellen.
Die andere Seite des Erdgeschosses wird von der Gemeinde genutzt. Es soll ein Büro für den Bürgermeister, ein Archiv und ein Besprechungszimmer entstehen.
Ins Dachgeschoss wird zusätzlich zur alten Treppe, die noch aufgearbeitet werden muss, eine neue, deutlich bequemere Treppe führen. Die eine Hälfte des Obergeschosses beherbergt einen großen Vortragsraum, der mit üblichem Stapelgestühl und TIschen ausgestattet werden soll. Zwei weitere Räume stehen zur Verfügung, einer davon soll mit sechs Computer-Arbeitsplätzen ausgestattet werden.
Bei strahlendem Sonnenschein und leckerer Biobratwurst vom Isenbütteler "Hof" wurde draußen noch lange angeregt diskutiert. Dabei kamen manch ehemaligem Schüler die Erinnerung an den langjährigen Lehrer Stock, der dort wohnte, an dessen Fenster man klopfte und weglief, und der an Weihnachten eine Kiefer aufstellte.
Fotos: Manfred Altenkirch


















